Die Reden des Mose

Bischof Oliver Gehringer

Im Buch Deuteronomium, dem letzten der 5 Bücher des Mose, der jüdischen Thora, werden uns im Wesentlichen drei Reden des Mose vor Augen gestellt, die er kurz vor seinem Tod und dem Einzug ins Gelobte Land an das Volk richtete.

Das Volk wird immer mit „Du“ angesprochen, quasi als eine Einheit gesehen.

Die vier ersten Kapitel schauen auf die 40 Jahre der Wüstenwanderung zurück.

Dabei ist das 4. Kapitel, der heutige Lesungstext, historisch gesehen, ein in der nachexilischen Zeit verfasster Text, der an die vorherigen Kapitel angefügt wurde.

Es geht um die Annahme des Glaubens, des Weges durch die eigene Geschichte, der Gottesbeziehung, zu dem, wie es der Text zeigt, drei Dinge unbedingt dazugehören:

Glaube und Annahme sind immer personal.

Glaube und Annahme bedeuten auch, sich daran zu halten.

Dabei ist das Wort „sich an etwas halten“ doppeldeutig.

Es bedeutet, das Angenommene zu befolgen, entsprechend zu leben. Aber es bedeutet auch, sich daran festzuhalten, den Halt zu suchen, den es gibt.

Als Drittes gehört dazu, den Glauben an die nächste Generation weiterzugeben.

Einem Glauben ohne Zeugnis und ohne Weitergabe fehlt etwas ihm Wesentliches. Heute sind wir aufgerufen, Zeugnis abzulegen und unseren Glauben in die kommenden Generationen zu tragen.

Jeder von uns kann das, durch ein Leben aus dem Glauben, mit einer lebendigen Hoffnung und in der tätigen Liebe.

Gerade in einer Zeit der Unsicherheiten ist das Zeugnis um so wichtiger, um denen einen Halt zu geben, die gerade haltlos geworden sind! (BOG)

Über H.K.Dornbusch, Leiter von Jump Jesus BYZANZ

.) ist Obmann der Christlich-Liberalen. der Jump Jesus BYZANZ Evangelisationsbewegung in Bulgarien .) Herausgeber des Liberalen Boten und der Jump Jesus BYZANZ
Dieser Beitrag wurde unter Begrüssung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.