Sünden ungeschehen machen?

Bischof Oliver Gehringer

Der russische Komponist und Dirigent Igor Strawinsky soll einmal gesagt haben:

„Es ist unmöglich Sünden ungeschehen zu machen, die können nur vergeben werden!“

Wenn Asarja als Teil seines Volkes mit seinem Klagelied vor Gott steht, so lebt er vor, was schon im Psalm 37 geschrieben steht:

„Befiehl dem Herrn deinen Weg und vertraue auf ihn. Er wird es fügen!“ Vergebung braucht nicht nur das Bekenntnis und das Vertrauen, es braucht auch die Ehrlichkeit und die Selbstreflexion.

Zu etwas zu stehen und um Verzeihung bitten zu können, macht einen Menschen nicht klein oder gering, sondern groß.

Um Verzeihung bitten zu können, sowohl Gott wie auch den Mitmenschen, gehört zur Würde des Menschen.

Verzeihung zu gewähren ebenso.

Wir brauchen nichts vergessen, wir können vergeben, uns kann vergeben werden, auch wenn der Weg jedes Mal schwer sein mag.

Aber dazu braucht es auch unsere Einsicht, Mut und Kraft, diesen Weg zu gehen.

Das Leben ist ein ständiges Werden, sich mit Altlasten abzumühen, macht es schwer.

Im Loslassen, und auch das gehört zur Vergebung, wird es leichter.

Die Zeit vor Ostern dafür zu nutzen, ist auf alle Fälle sinnvoll, weil ja danach ein „neues Leben“ beginnen soll! (BOG)

Über Hans-Kristian Dornbusch, Evangelist der JUMP JESUS Byzanz ((JJB)

.) Evangelist des Living Hands Projekts "JUMP JESUS Byzanz (JJB)" .) Chefredakteur und Journalist der christlichen Zeitung Liberaler Boten .) ehemals Spitzenkandidat der Obdachlosen in der Politik (ODP) bei den NR-Wahlen 2017
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