Unzufrieden über den Auftrag?

Quelle: Bischof Oliver Gehringer

Die kurze Erzählung des Propheten Jona hat dennoch vier eindrucksvolle Teile:

Die Ablehnung des Auftrags, den Gott an ihn richtet; den Untergang des Propheten, sein Verschlungenwerden und sein Auferstehen; die Annahme seines Auftrags und die Predigt in Ninive; seine Unzufriedenheit mit Gott, der gnädig handelt. Den dritten Teil der Geschichte lesen wir heute.

In diesem Abschnitt geht es nicht um den Weg des Jona, sondern unser Blick wird auf Ninive gerichtet, auf die Bewohner, die zuhören, glauben und beginnen, sich von ihren bösen Taten abzuwenden.

Der König macht den Anfang und ruft alle auf mitzumachen.

Das ist zum Staunen.

Aber darum dreht es sich.

Die Erzählung sagt:

Es ist wirklich möglich. Wir lesen das, um zu verstehen, dass eine Zäsur des Lebens immer möglich ist für jeden Menschen, ob jung oder alt, für jede Gruppe, sogar für eine große Stadt.

Das gelingt dann am ehesten, wenn wir akzeptieren, dass wir selbst oder ein Handlungsmodell gescheitert sind.

Es braucht die Erkenntnis, bevor es zu einer Wende, zu einer Veränderung kommt.

Wir müssen akzeptieren lernen, dass unsere Pläne nicht immer so ausgereift sind, wie gedacht; dass unsere Handlungen Konsequenzen haben, die wir uns nicht vorstellen wollten; dass im realen, konkreten Leben nicht immer alles so abläuft, wie wir es theoretisch ausgemalt haben.

Das Leben ist nun einmal anders, und je schneller wir das für uns begreifen, desto eher können wir darauf reagieren. Es ist möglich, wenn wir wollen! (BOG)

Über Hans-Kristian Dornbusch, Evangelist der JUMP JESUS Byzanz ((JJB)

.) Evangelist des Living Hands Projekts "JUMP JESUS Byzanz (JJB)" .) Chefredakteur und Journalist der christlichen Zeitung Liberaler Boten .) ehemals Spitzenkandidat der Obdachlosen in der Politik (ODP) bei den NR-Wahlen 2017
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