Vater unser im Himmel: Dein Reich komme

Wie viel man eigentlich aus den Gebeten der Kirchen erfahren kann, liebe Freunde, dass habe ich am gestrigen Tag an einer Analyse der Glaubenbekenntnisse gezeigt.

Auch wenn uns diese Gebete keinen Aufschluss darüber geben, ob es sich bei Maria nun um eine junge Frau oder eine Jungfrau gehandelt hat, ob Josef nun der Vater Jesu war, wie dies der Stammbaum im Matthäus Evangelium behauptet, oder ob Jesus mit Maria Magdalena verheiratet war, die ja bei den drei Frauen am Grab noch vor der Maria Mutter Jesu genannt wird.

Es sind fragen, die zwar durchaus interessant sind, letztendlich aber den Heilsweg in keinster Weise beeinflussen.

Interessanter ist es und daher wollen wir uns diesem Thema heute einmal annehmen, wenn es um die Frage geht, auf wen wir uns eigentlich konzentrieren sollen.

Auf den Vater, der ja laut Glaubenbekenntnis Gott ist, oder auf Jesus, den uns das Glaubensbekenntnis als Herrn vorstellt.

Und hierauf gibt uns Jesus eine eindeutige Antwort.

Es ist wieder ein Gebet, dass Sonntag für Sonntag oder Samstag für Samstag in den Kirchen gebetet wird und über welches auch niemand nachdenkt.

Wir finden es in Matthäus 6,9 beginnend und es ist daher ein Teil der Bergpredigt. Einer Predigt also, die nicht speziell für die Jünger gehalten wurde, sondern sich an die Allgemeinheit richtet.

Und dort steht:

Mt. 6,9-12
9 Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt. 10 Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. 11 Unser tägliches Brot gib uns heute. 12 Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. 13 Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. [Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.]

Es ist interessant, dass Jesus hier von Unser Vater im Himmel spricht.

Weil man ja immer wieder behauptet, Jesus wäre der einzige Sohn. Oder zumindest:

Nur diejenigen, die zu Jesus gefunden haben wären Gottes Kinder.

Was allerdings genau dieser Stelle widerspricht. In der bestimmt nicht nur Menschen zugehört haben, die bereits an Jesus glaubten.

Denn: Ansonsten wären die Aussagen „Mose hat gesagt …ich aber sage Euch“ ja überflüssig.

Nein. Es sind Worte an die Allgemeinheit, in welchen Jesus uns wissen lässt, dass Gott der Vater aller Menschen ist.

So wie dies auch bereits im 5.Mose 14,1 verankert steht.

5Mo 14,1
Ihr seid Kinder des HERRN, eures Gottes. Ihr sollt euch um eines Toten willen nicht wund ritzen noch kahl scheren über den Augen.

Jesus hat also im Rahmen der Kindheit der Menschen zu Gott niemals wirklich einen Unterschied gemacht. Sondern es dürfte sich im Rahmen des Taufereignisses Jesu darum handeln, dass Jesus den GELIEBTEN Sohn, der also der den Willen Gottes tut, verkörpert. Es daher um den Wohlgefallen des Vaters geht, wenn der selbe Matthäus im Kapital 3,17 meint:

Mt 3,17 Und siehe, eine Stimme aus dem Himmel sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.

Das Gebet aber verrät uns noch mehr.

DEIN NAME WERDE GEHEILIGT

So setzt das Gebot nicht damit fort, dass wir den Namen Jesus ehren sollen. Dem sollen wir folgen:

Mt 16,24
Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir.

Sondern wir sollen den Namen des Vaters heiligen. Den Namen, denn wir aus den 10 Geboten kennen: JHWH.

Wikipedia: JHWH

Der Name, der zweifelsfrei nicht Jesus sein Name sein kann. Weil Jesus ja vom Namen des Vaters spricht.

DEIN REICH KOMME

So wie uns Jesus in der Folge erklärt, dass er selbst zwar König ist

Joh 18,37
Da sprach Pilatus zu ihm: So bist du dennoch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es: Ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich die Wahrheit bezeuge. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme.

Ein Punkt der Matthäus im Stammbaum Jesu und Lukas in dem Vers:

Lk 1,27
zu einer Jungfrau, die vertraut war einem Mann mit Namen Josef vom Hause David; und die Jungfrau hieß Maria.

wichtig ist, Jesus also aus dem Hause Davids stammt, er aber die Meinung vetritt, dass das Reich dem Vater gehört.

Denn er spricht von „DEIN REICH KOMME“. Um im nächsten Moment zu erklären, was der darunter versteht. Dein Wille geschehe. Und weil viele sagen, dass Reich des Vaters wäre nur im Himmel, dann weiter.

„Dein Wille geschehe. Wie im Himmel SO AUCH AUF DER ERDE“.

Der Rest des Gebetes sind eigentlich Bitten an den Vater, dass dieser um uns Sorgen sollte, Anweisungen wie wir mit unseren Nächsten umgehen sollen und das er uns vor dem Teufel bewahren möge.

Erstaunlich aber die Einleitung, die klar von Jesus weg zum Vater weist.

Findet Ihr nicht?

Über Hans-Kristian Dornbusch, Evangelist der JUMP JESUS Byzanz ((JJB)

.) Evangelist des Living Hands Projekts "JUMP JESUS Byzanz (JJB)" .) Chefredakteur und Journalist der christlichen Zeitung Liberaler Boten .) ehemals Spitzenkandidat der Obdachlosen in der Politik (ODP) bei den NR-Wahlen 2017
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