Frauenhaeuser retten

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Hallo Hans-Georg,

die Frauenhäuser in Salzburg Stadt, Hallein und Pinzgau erfüllen eine überlebenswichtige Rolle:

Von Gewalt betroffene Frauen und ihre Kinder erhalten dort anonym Beratung und eine geschützte Unterkunft. Die Ressourcen sind jedoch knapp – seit Jahren fordern Expert_innen eine gesicherte und langfristige Finanzierung [1].

Insbesondere in Zeiten, wo fast im Wochentakt Männer Frauen ermorden, sollte die Politik die Arbeit der Frauenhäuser unterstützen [2].

Doch stattdessen setzt die Salzburger Landesrätin Klambauer jetzt auf Wettbewerb: Letzte Woche kündigte sie überraschend die Ausschreibung von zwei Frauenhäusern in Salzburg an [3]. So sollen schon bald neue Betreiber_innen die Frauenhäuser in Salzburg übernehmen – Erfahrung in der sensiblen und teils auch gefährlichen Frauenhausarbeit ist dabei keine Voraussetzung. Damit droht der Verlust von über 30 Jahre gesammeltem Expert_innenwissen der bestehenden Frauenhäuser.

Der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) hat deshalb die Petition: „Stoppt die Ausschreibung der Frauenhäuser in Salzburg!“ auf mein.aufstehn.at gestartet.

Stoppt die Ausschreibung der Frauenhäuser in Salzburg!

An: Landesrätin Andrea Klambauer, die Salzburger Landesregierung und Frauenministerin Susanne Raab

Was wird gefordert?
Wir appellieren an die Salzburger Frauenlandesrätin Andrea Klambauer (NEOS), die Salzburger Landesregierung und Frauenministerin Susanne Raab und fordern den sofortigen Stopp der Ausschreibung der Frauenhäuser im Land Salzburg, den Erhalt der bestehenden autonomen Frauenhäuser sowie die Fortsetzung ihrer schweren Arbeit, bei der es oft um Leib und Leben von Frauen und Kindern geht.

Warum ist das wichtig?
Diese willkürliche Ausschreibung von zwei Frauenhäusern durch Landesrätin Klambauer ist sachlich und rechtlich nicht notwendig und entbehrt aufgrund der langjährigen Expertise der Mitarbeiterinnen aller drei Häuser jeglicher Grundlage. Über 30 Jahre aufgebaute Frauenhausarbeit und die Betreuung der betroffenen Frauen nach internationalen Qualitätsstandards werden damit ignoriert und zerstört. Landesrätin Klambauer ignoriert die Grundprinzipien der Frauenhäuser sowie das Expertinnenwissen der Mitarbeiterinnen.

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Liebe Grüße,
Johanna (mein #aufstehn-Koordinatorin)

PS: Du hast selbst ein Thema, das dir unter den Nägeln brennt? Dann klicke hier und starte deine eigene Petition – das geht ganz einfach, wir unterstützen dich dabei!

Quellen:

[1] moment.at: Finanzen der Frauenhäuser: Keine freien Betten
[2] DerStandard.at: Neoliberaler Gewaltschutz ist kein Gewaltschutz
[3] salzburg.orf.at, 20.02.2020: Frauenhäuser: Land schreibt neu aus und erntet Kritik – salzburg.ORF.at

Über H.K.Dornbusch, Leiter von Jump Jesus BYZANZ

.) ist Obmann der Christlich-Liberalen. der Jump Jesus BYZANZ Evangelisationsbewegung in Bulgarien .) Herausgeber des Liberalen Boten und der Jump Jesus BYZANZ
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