Kohle schadet dem Klima und der Gesundheit

Karton-Waschmaschinen, ein Gespräch mit Siemens und ein brennender Erdball: Unsere Kampagne zum Ausstieg aus dem Siemens-Kohle-Deal, in aller Kürze zusammengefasst. Unterstütze unsere Arbeit, damit wir auch in Zukunft Unternehmen mit ihren Klimaschutzversprechen in die Pflicht nehmen können.

Jetzt spenden!

Hallo Hans-Georg,

gestern, 5. Februar, 10:00 Uhr: Die Siemens-Hauptversammlung in München beginnt. Das Hauptthema: Die emotionale Klimadebatte im Vorfeld, ausgelöst durch Siemens‘ umstrittenen Kohle-Deal in Australien. Aber alles der Reihe nach:

Anfang Jänner wüteten in Australien die schlimmsten Buschbrände der Geschichte – und ausgerechnet auf dem brennenden Kontinent beteiligt sich Siemens am Bau der umstrittenen Adani-Mine. Um das umweltverschmutzende Projekt zu stoppen, haben wir gemeinsam mit Partnerorganisationen in 12 Ländern einen Appell an Siemens gestartet und den Ausstieg aus dem Klimakiller-Deal gefordert. Über 330.000 Menschen haben unterzeichnet!

Nach so viel Protest musste Siemens reagieren. Bei einem Termin mit Entscheidungsträger_innen bei Siemens Austria haben wir sie persönlich mit unserer Forderung und den verheerenden Folgen, die die Kohle-Mine in Australien auf die Umwelt hat, konfrontiert. Wie erwartet, wurden wir mit Ausreden und leeren Worthülsen abgespeist – Siemens könne gar nicht aus dem Vertrag raus, in Australien gelten eigene Gesetze, wir alle müssten uns an der eigenen Nase nehmen und umweltbewusster im Alltag handeln.

Doch darauf waren wir vorbereitet: Gemeinsam mit hunderten Aktivist_innen von Fridays For Future machten wir mit Töpfen, Trommeln und Trillerpfeifen ordentlich Lärm und sorgten dafür, dass wir auch im letzten Winkel der Siemens-City nicht zu überhören waren. Gleichzeitig wurde unsere selbst entworfene „Greenwashing-Maschine“ feierlich in Betrieb genommen. Sie soll veranschaulichen, wie Konzerne wie Siemens ihr Image mit PR-Maßnahmen und leeren Nachhaltigkeits-Versprechen „reinwaschen“.

Die Aktion in Wien war nur der Anfang – gestern, am Tag der Siemens-Hauptversammlung, ging der Protest in München in die letzte Runde. Auch dort haben hunderte Engagierte nichts unversucht gelassen, um den Kohle-Deal zu verhindern: Eine Menschenkette, ein Modell einer riesigen brennenden Weltkugel und Klimaschützer_innen in Känguru-Kostümen lieferten medienwirksame Bilder, die um die Welt gingen [1]. Klimaaktivist_innen hielten bewegende Reden und übergaben unsere Unterschriften direkt an Siemens-Chef Joe Kaeser.

Auch wenn Siemens vorerst weiter an dem schmutzigen Kohle-Deal festhält, haben wir den Konzern in Erklärungsnot gebracht: Vor seinen Mitarbeiter_innen, seinen Aktionär_innen und der Öffentlichkeit. Nicht nur Siemens, auch andere Unternehmen sind gewarnt und wissen jetzt: Wir schauen ihnen genau auf die Finger und werden alles tun, um ihre klimaschädlichen Praktiken aufzudecken und zu verhindern! Damit wir das tun können, sind wir als gemeinnütziger Verein auf Spenden von Menschen wie dir angewiesen. Unterstütze uns jetzt dabei – schon 10 Euro helfen enorm!

Jetzt spenden!

Danke für deine Unterstützung. Ein besonderer Dank gilt all jenen, die unsere Aktion bereits mit einer Spende unterstützt haben!

Liebe Grüße,
Raoul für das #aufstehn-Team

PS: In unserem Blog findest du noch weitere Bilder und Eindrücke von der Aktion:

Zum Blog

Quellen:
[1]
CNBC, 5.2.2020: Siemens reports slight profit fall as climate activists target annual meeting
DerStandard, 5.2.2020: Klimadebatte beherrschte Hauptversammlung von Siemens
Jetzt.de, 5.2.2020: Umweltaktivist*innen protestieren bei der Hauptversammlung von Siemens

Über Hans-Kristian Dornbusch, Evangelist der JUMP JESUS Byzanz ((JJB)

.) Evangelist des Living Hands Projekts "JUMP JESUS Byzanz (JJB)" .) Chefredakteur und Journalist der christlichen Zeitung Liberaler Boten .) ehemals Spitzenkandidat der Obdachlosen in der Politik (ODP) bei den NR-Wahlen 2017
Dieser Beitrag wurde unter Begrüssung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.