Aufruf zur Ökumene

Bischof Oliver Gehringer

Korinth war eine Hafenstadt; geprägt von Armut und Reichtum, und zusätzlich von dem Nebeneinander vieler Kulturen.

Diese Vielfältigkeit spiegelte sich auch in der Gemeinde wider. Die Spannungen und Konflikte drehten sich um theologische, um ethische und um kulturelle Fragen.

Im ersten Korintherbrief geht Paulus ausführlich auf diese Konflikte ein.

Eines der Probleme bestand darin, dass die Täuflinge ganz intensive Beziehungen zu ihren Täufern aufbauten.

Grundlegend nichts Verkehrtes, aber dadurch entstanden verschiedene Gruppierungen in der Gemeinde.

Für Paulus waren solche sektiererische Tendenzen ein Gräuel.

Die Anhänger Jesu sollen nicht um Menschen herumkreisen, mag dieser Mensch auch noch so charismatisch sein!

Die Taufe ist wichtig nicht durch denjenigen, der tauft, sondern durch die Taufe auf Christus.

Paulus verweist auf das Kreuz Christi als das entscheidende Kriterium.

Das Kreuz zerbricht jedes Überlegenheitsgefühl und alle menschliche Eitelkeit.

Die frühe Christenheit war offensichtlich gespalten und zerstritten.

Dieser Zustand setzte sich durch viele Jahrhunderte hindurch fort, und ist leider auch heute noch nicht wirklich beendet.

Dank der vielen ökumenischen Kontakte und Begegnungen zwischen den verschiedenen Formen des Christentums ist zwar eine Art von Einheit in der Vielfalt gefunden worden, dennoch liegen einige noch immer miteinander im Streit.

Wie die Gemeinde in Korinth, brauchen wir auch heute wieder einen „Mahner“, der auf das Wesentliche hinweist, denn nicht was uns trennt ist wichtig, sondern was uns alle miteinander verbindet! (BOG)

Über Hans-Georg Peitl, Evangelist der Living Hands- JUMP JESUS Bulgaria ((JJB)

.) Evangelist der Living Hands Projekt JUMP JESUS Bulgaria (JJB) .) Chefredakteur und Journalist der christlichen Zeitung Liberaler Boten .) ehemals Spitzenkandidat der Obdachlosen in der Politik (ODP) bei den NR-Wahlen 2017
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