Geheiligte und Heilige

Bischof Oliver Gehringer

Paulus nennt die Gläubigen in seinem ersten Brief an die Gemeinde von Korinth „Geheiligte“ bzw. „berufene Heilige“.

Das überrascht.

Denn in Korinth gab es jede Menge Zankereien und Streitigkeiten.

Nächstenliebe und Gemeinsinn standen in dieser Gemeinde nicht immer an erster Stelle.

Keiner weiß das besser als Paulus. Dennoch spricht er von Geheiligten und Heiligen.

Er meint aber nicht Menschen, die moralisch besonders gut dastehen oder gar ein heiligmäßiges Leben führen.

Es geht darum, dass der Gemeinde in Korinth durch Jesus Christus ganz neu Anteil an der Heiligkeit Gottes geschenkt wurde.

Schon im Alten Testament wurde die ganze Gemeinde Gottes heilig genannt.

Dem Beispiel Jesu folgend, können und sollen die Menschen die Heiligkeit Gottes nachahmen.

In der heutige Lesung finden wir einen Segenswunsch des Paulus an die Korinther.

Er ist sozusagen zweckfrei und enthält keine sonstige Botschaft, Mahnung oder Aufforderung. Er schickt ihnen einfach ein Zeichen des Wohlwollens, der Zuneigung und des Segens.

Das könnten auch wir einander immer wieder einmal zuschicken: „Einfach so“, aus Freude darüber, dass es uns gibt und wir einander wohlgesonnen sind. Vielleicht können auch wir dann die Heiligkeit Gottes nachahmen, und so zu angesprochenen „Heiligen“ werden! (BOG)

Über H.K.Dornbusch, Leiter von Jump Jesus BYZANZ

.) ist Obmann der Christlich-Liberalen. der Jump Jesus BYZANZ Evangelisationsbewegung in Bulgarien .) Herausgeber des Liberalen Boten und der Jump Jesus BYZANZ
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