Wozu brauchen wir überhaupt Konzerne wie Google oder Facebook?

Eine berechtigte Frage hat mich am heutigen Tag erreicht, die ich mir auch schon seit einigen Tagen Stelle. Seitdem nämlich Facebook sich Mitten im Wahlkampf dazu entschlossen hat, meine Facebook Auftritte ganz einfach zu stoppen. Damit einseitig in einen Wahlkampf mit einzugreifen!

Stimmt: Wozu brauchen wir Facebook wirklich?

Wozu brauchen wir überhaupt Konzerne wie Google oder Facebook?

Liebe Leserin, lieber Leser,

seit mindestens 20 Jahren gibt es das Konzept der Peer-to-Peer-Dienste im Internet. Das bedeutet übersetzt Gleich-zu-Gleich, man könnte auch sagen: von Mensch zu Mensch. Mit dieser Technik machen die Benutzer einfach ihr eigenes Ding, ohne zentralen Server. Die Software verbindet Ihren Computer mit den Computern Ihrer Freunde, und Sie tun, was immer Sie wollen. Sie brauchen sich nirgendwo anzumelden, Sie brauchen niemanden um Erlaubnis zu fragen, niemand überwacht Sie.

Angefangen hat es in den 90ern damit, dass die Leute Musik austauschen wollten. Das hieß damals Napster und hat die Musikindustrie mächtig ins Schwitzen gebracht. Heute werden komplette Filme getauscht und gestreamt.

Daneben gibt es andere Dienste, mit denen zentrale Instanzen überflüssig werden. Retroshare zum Beispiel. Damit können Sie chatten, Nachrichten, Fotos und Dateien austauschen und in Foren diskutieren. Verschlüsselt und dezentral. Oder die Handelsplattform OpenBazaar. Es gibt sogar eine Stiftung für Peer-to-Peer.

Juristen verteufeln Peer-to-Peer gerne, weil sie befürchten, dass es für illegale Zwecke genutzt wird. Das passiert ja auch. Aber es wird gerne übersehen, dass auch viel ganz normale Leute ganz normale legale Dinge damit tun. Zum Beispiel Open-Source-Software verteilen. Es wird gerne übersehen, dass Menschen gerne frei sind. Frei von Überwachung, Werbung, Tracking, Big Data und dem ganzen Gedöns. Einfach nur von Mensch zu Mensch. Peer to Peer eben.

So richtig durchgesetzt hat sich Peer-to-Peer aber bisher nicht. Es ist einfach bequemer, die zentralen Server der Konzerne zu nutzen. Und auf Mobilgeräten saugen Peer-to-Peer-Apps die Akkus leer, weil sie die Arbeit des Servers mit erledigen müssen. Wie geht es weiter mit Peer-to-Peer? Ich halte Sie auf dem Laufenden!

Viel Spaß mit den Open Source Secrets wünscht Ihnen Ihr
Achim Wagenknecht

Übrigens: Mich findet ihr unter HPeitl bei RetroShare.

Über H.K.Dornbusch, Leiter von Jump Jesus BYZANZ

.) ist Obmann der Christlich-Liberalen. der Jump Jesus BYZANZ Evangelisationsbewegung in Bulgarien .) Herausgeber des Liberalen Boten und der Jump Jesus BYZANZ
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