Eine einheitliche GRUENE Bewegung?

Auch wenn ich am gestrigen Tag den Wunsch Maria Vassilakous nach einer einheitlichen GRUENEN Bewegung durchaus verstehen konnte, liebe Freunde, immerhin gab es ja einmal Vereinte GRUENE Österreichs, bevor sich die GAL, die GRUENE ALTERNATIVE an ihr Zerstörungswerk machte, diese zerspaltete, so muss ich dennoch sagen:

Ich glaube hierfür ist in der Geschichte der GRUENEN viel zu viel passiert.

Ist die Geschichte der GRUENEN zu unfair verlaufen.

Sind die Standpunkte heute zu Tage in Punkten wie:

.) der Europafrage,
.) dem Ansatz Liberal/Kommunistisch
.) der Legitimismusfrage
und
.) der Demokratie

viel zu weit auseinander.

Erscheint dies also auf den ersten Blick einmal unmöglich!

Man hat hier noch nicht einmal den Bäumen Platz zum Atmen gelassen. Sondern direkt bis zu den Bäumen hin zubetoniert!

Zwar ist es heute noch so, dass wenn die Menschen den Begriff GRUENE hören man im ersten Moment an Eva Glawischnigg, bei der Novomatic oder Maria Vassilakou, bei den Wiener GRUENEN denkt, schlimm das dann meistens „Um Gottes Willen kommt“, weil die Menschen

.) eine reine feministische Bewegung,
.) welche vor Allem auf Radwege,
.) Zone 30 km/h
.) Fussgängerzonen

und

.) City-Maut

baut, nicht wollen, weil man Themen wie:

.) Anti-Atomkraft,
.) Friedensarbeit
oder
.) Menschenrechtsaktivismus,

längst ad acta gelegt hat, aber:

Sind das wirklich die GRUENEN?

Einheitliche GRUENE? Ein wunderschöner Gedanke! Nur:

Was macht man mit der Liste Peter Pilz, die in den letzten Tagen gezeigt hat:

Wir sind eine neue Mannschaft. Hierarchisch. Nicht feministisch.

Aber: Auch nicht mehr Umwelt bewusst.

Halten nichts von Basis- und Direkter Demokratie.

Bei uns zählen Frauen einfach weniger.

Und es geht vor Allem um eines: Etwas zu werden!

Und daher sollte man bei aller Liebe bei beiden Gruppen nicht vergessen:

All diese Kräfte kamen aus einer Gruppe, die sich GRUEN ALTERNATIVE Liste nannte oder auch noch heute nennt.

Die also eine ALTERNATIVE zu GRUEN schaffen wollte.

Die eigentlich alleine mit ihrer Namensgebung schon darauf hinwies:

Wir sind nicht die GRUENEN! Wir sind die ALTERNATIVE dazu!

Zugegeben.

Es war die genau diese Gruppe, die erfolgreich in das Parlament einzog, in dem sie  Bewegungen wie „Atomkraft! Nein Danke“ oder „Hainburg-Bewegung“ nutzten, um sich selbst einen Namen zu machen.

Bereicherten, in dem sie, sie kamen ja großteils von der KPÖ, den Namen „GRUENE“ enteigneten.

Auf ein Patentamt gingen und sich eine wildfremde Bezeichnung schützen liessen.

Wie sagte Freda Meissner-Blau in einem Standard Interview so richtig:

Nicht einer von der GAL war jemals in Zwentendorf. Keiner von ihnen in Hainburg!

Sich letztlich also den Namen „GRUENE“ durch einen Trick sicherten!

Einfach auf ein Patentamt gingen und sich die Bezeichnung „GRUENE“ schützen ließen.

Und mit diesem enteigneten Namen dann zu Wahlen antraten!

Weil Menschen wie DDr. Günther Nenning, Freda Meissner-Blau, Consul Karl Mani Winter, Kaspernaze Sigma oder auch Inge Rauscher viel zu idealistisch denkend waren, um über einen Namensschutz nachzudenken.

Die heutigen GRUENEN, die GRUEN ALTERNATIVE LISTE, also ihre Partei begründeten, in dem sie erfolgreich einen fremden Namen übernahmen.

Was unter Umständen erklärt, warum die heutige Bewegung eben nicht mehr auf:

.) Basis- und Direkte Demokratie
.) Umweltschutz

und

.) Menschenrechte

beruht.

Eine Partei, bei der Maria Vassilakou gleichzeitig von Armutsbekämpfung und Mindestsicherungsrettung reden kann, während dem sie die dazugehörigen Petitionen der Ursprungs-GRUENEN als Leiterin der MA 65 ablehnt:

.) Back To Work – Berufsintegrationscenter für Obdachlose
.) Mehr Hühner für Wien
.) Zurück ins Leben – Berufsintegrationscenter für Obdachlose

und

.) Rettet die Linie 58

So das wir von den Obdachlosen in der Politik (ODP), den legitimistischen GRUENEN uns nunmehr fragen, wie man eigentlich von Armutsbekämpfung reden kann, wenn man das Gegenteil tut?

Das also was ich da am gestrigen Tag von Maria Vassilakou aus den Medien entnahm, nur deshalb aus den Medien entnahm, weil sie zwar von „geeinten GRUENEN“ spricht, die in Frage kommenden Gruppen aber noch nicht einmal einläd, war in meinen Augen ein reines Lippenbekenntnis.

Und dennoch möchte ich ihr Recht geben!

Recht geben darin, dass es wahrscheinlich wirklich Zeit dafür wäre, wieder GRUENE im ursprünglichen Sinn, GRUENE mit Basis- und Direkter Demokratie und Armutsbekämpfung aus der Taufe zu heben.

Und ja es wäre schön, wenn die GRUENE Bewegung nunmehr nach 30 Jahren wieder geeint wäre!

Nur:

Wie soll dies unter solchen Voraussetzungen wirklich geschehen?

Und: Warum sollten wir einer Maria Vassilakou, die noch am gestrigen Tag versuchte

.) mit Rufschädigung, ja den Ursprungs-GRUENEN nachsagen ließ, diese wären rechtsextrem,
.) die Petitionen im Petitionsausschuss ablehnte und
.) die Arbeit der GRUENEN unterminierte, sie zu Veranstaltungen noch nicht einmal einlud

glauben, dass sie jetzt eine Einheit will?

Was meint Ihr?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
Dieser Beitrag wurde unter Begrüssung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.