Legitimismus kann unterschiedliche Ansätze haben!

Nachdem mich immer wieder  Menschen danach fragen, liebe Freunde, was ich mir eigentlich vom Legitimismus erwarten würde, weil festgestellt wurde, dass unsere Partei nunmehr „Österreichs Demokratische Philosophen – Die Legitimisten“ heißt, so möchte ich doch einmal die unterschiedlichen Standpunkte zum Thema „Kaisertum“ vorstellen.

Anmerkung: Antreten tun wir allerdings in Zukunft zu Wahlen weiter unter Obdachlose in der Politik (ODP) – Plattform der sozial-, christlich- und klassisch-liberalen, als Plattform der Legitimistischen GRUENEN.

Reichsbürger

Die bekannteste Gruppe momentan und das ist eigentlich überraschend, sind beinahe schon die Reichsbürger. Die ich persönlich aber als Anarchisten einstufe. Weil sie die Meinung vertreten:

Gebe es das Kaisertum Österreich noch, so gebe es keine Gesetze.

Daher Gesetze und Behörden der Republik Österreich schlichtweg ablehnen.

Und dieser „gesetzlose Ansatz“ macht es den Gruppen, die tatsächlich die Meinung vertreten, dass das Kaisertum weiter existierte, deutlich schwerer für deren vermeintlichen Rechte einzutreten.

Gehören daher zu den Gegnern der Obdachlosen in der Politik (ODP).

Rechtsextreme

Eine zweite Gruppe sind und das finde ich fast noch problematischer, Rechtsextreme, welche die Meinung vertreten, dass es sich doch durchaus anbieten würde, so einen Kaiser als Ersatz für einen Führer zu erachten. Damit eine bestimmte Form des „Patriotismus“ begründen. Und damit den Legitimismus in Verruf bringen.

Ein weiterer Gegner der ODP!

Monarchisten

Deutlich ernster nehme ich da, die Bemühungen eines Karl von Habsburg und seiner Pan Europa Bewegung, die einfach nur versucht, das Kaisertum in Österreich wieder einzuführen.

Die Meinung vertreten, das Kaisertum Österreich wäre 1918 nicht ordnungsgemäß zu Ende gegangen.

Und daher für die Wiederherstellung des Systems kämpfen.

Christen

Bevorzugen tue ich selbst den christlichen Ansatz, der einfach die Meinung vertritt, dass Jesus die Aussage getroffen hätte, ein König zu sein.

Joh 18,37 Da sprach Pilatus zu ihm: So bist du dennoch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es: Ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich die Wahrheit bezeuge. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme.

Den biblischen Ansatz. Öffnet die Tore dem König der Welt!

Menschenrechtsaktivisten

Und den der Menschenrechte!

Den Legitimismus, den die Obdachlosen in der Politik (ODP) verbreiten.

Welcher die Meinung vertritt, dass in einer Demokratie eine jede politische Meinung auch vertreten sein sollte.

Und sich dabei auf Artikel 19 der allgemeinen Menschenrechtscharta beziehen:

Artikel 19 (Meinungs- und Informationsfreiheit)
Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

Den Legitimismus, so wie Dr. Bruno Kreisky oder DDr. Günther Nenning, vor Allem medial, aber auch politisch betrieben.

Weil sie meinten:

In einer Demokratie gehört eine jede mögliche Weltsicht ordnungsgemäß vertreten.

Und daher das Kaisertum Österreich zu ihrem Thema machten.

So wie ich auch die Meinung vertrete, dass die SLP mit ihrer Vertretung des Marxismus/Lenimismus durchaus eine Berechtigung hat und daher das gleiche Recht den legitimistischen GRUENEN zu gestehe.

Denn: Wo kämen wir hin, wenn eine Weltanschauung wie der Legitimismus politisch nicht mehr vertreten werden dürfte?

Findet Ihr nicht?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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