Obdachlose in der Politik (ODP): Unser Problem mit dem DSGVO

„Ob ich denn wirklich wollen würde, dass meine sensiblen Daten an Dritte weiter gegeben werden?“ hat mich am heutigen Tag ein Unternehmer bei einer Crowdfunding Tour gefragt und damit das vollkommene Unver-ständnis im Bezug auf unseren Kampf gegen das neue Datenschutzgesetz gezeigt.

Und ich musste ihm erklären, dass es beim neuen Datenschutzgesetz gar nicht nur um die privaten Daten geht.

Die waren nach dem alten Daten-schutzgesetz auch schon geschützt.

Nein, sondern viel mehr!

Das was die Obdachlosen in der Politik (ODP) stört und das hat mir am heutigen Tag ein Unternehmer bestätigt:

Das die Allgemeinheit erst vor gut drei Monaten informiert wurde, dass ein neues Daten-schutzgesetz kommt.

Das die Wirtschaftskammer sich wieder einmal nicht für die Klein- und Mittel-unternehmer stark gemacht hat.

Und das man jetzt erst mit in Kraft treten der DSGVO überhaupt damit anfängt, die KMUs darüber zu informieren, was dies für sie im Einzelnen bedeutet.

Schulungen? Die gibt es erst jetzt. Wo man bereits jeden Tag damit rechnen muss, eine Datenschutzverlezung zu begehen. Und um darüber aufklären zu können, so die Wirtschaftskammer selbst, bedarf es Datenschutz-Spezialisten.

Was unserer Meinung nach wiederum nur bedeuten kann:

Die Wirtschaftskammer weiß auch nicht wirklich Bescheid!

Sicher ist nur:

Es geht nicht nur um persönliche Daten!

Nein, dass was mich am neuen Datenschutzgesetz stört, ist das der Schutz sich in Zukunft auch auf all das ausdehnt, was zur Schaffung eines Bildes beigetragen hat.

Also nicht mehr nur die Frage: Habe ich das Bild geschossen? Super! Dann bin ich auf der sicheren Seite.

Sondern:

In Zukunft gilt der uneingeschränkte Bildschutz!

Und dabei möchte ich darauf verweisen, dass ich die Sache nicht aus Gründen einer Eigenproblematik angehe.

Der Liberale Bote gehört bekannter Weise den Obdachlosen in der Politik (ODP), der Christlichen Gewerkschaft Liberaler Journalisten, also einen Medienbetrieb, ist in der Nationalbibliothek eingetragen, also ein vollwertiges Medium und somit vom DSGVO befreit.

Nein! Es gibt mir wieder einmal vielmehr um die Anderen!

Darum, dass man leichtfertig Klein- und Mittelunternehmer gefährdet!

Klein- und Mittelunternehmen, die ihre Produkte vielleicht im Web feil bieten wollen!

Die müssen nämlich in Zukunft nicht nur das Bild in das Web stellen, es nach Möglichkeit selbst geschossen haben, sondern:

Sich auch sämtliche Genehmigungen derer einholen, die für die Bildgestaltung mit verantwortlich waren!

Das betrifft einmal in erster Linie den Hersteller eines jeden einzelnen Produkts.

Sollte es darüber hinaus einen Generalimporteur geben, ja dann auch von diesem.

Was ich mir nicht sicher bin:

Sollte es einen unabhängigen Planzeichner für das Produkt gegeben haben, ob man diesen ebenso befragen müsste?

Oder auch im Bereich von Reisebüros.

Wenn ich ein Flugzeug fotografieren will und dies dann ins Web stellen möchte, dann muss ich nicht nur das Flugzeug selbst fotografieren, sondern ich brauche auch die Genehmigung der Firmen Boeing oder Airbus um das Flugzeug überhaupt darstellen zu dürfen.

Brauche ich, falls es sich um eine Aktiengesellschaft handelt, die Einwilligung eines jeden einzelnen Aktionärs.

Und sollte das Flugzeug ein unabhängiger Planer gezeichnet haben, auch die Einwilligung von diesem.

So wie bei Hotels, es nicht mehr ausreicht, den Eigentümer zu fragen, sondern auch die Baufirma zu befragen wäre.

Und sollte das Hotel von einem unabhängigen Architekten geplant worden sein, auch von diesem.

Unserer Meinung nach hat sich daher, außer es handelt sich bei einem um ein Medienunternehmen, daher die Werbung im Web für die Zukunft fast erübrigt!

Und um noch ein letztes Beispiel zu nennen:

Sollten sie einen Badestrand  Sandstrand darstellen wollen, auf welchem sich Menschen befinden, so müssen sie einen jeden Einzelnen, der auf dem Bild abgebildet ist, ausfindig machen, um diesen darstellen zu dürfen.

Und wenn einem dies nicht gelingt?

Nun, so haben Sie ganz genau zwei mögliche Varianten:

1.) Man veröffentlicht das Bild und muss damit rechnen, hierfür eine Strafe von 4 Prozent des Jahresumsatzes oder einmalig 20 Millionen EURO Strafgebühr zu bezahlen.

oder:

2.) Man verzichtet auf die Veröffentlichung des Bildes und hat eben in Zukunft keinerlei Internetwerbung!

Versteht Ihr nun, warum wir Obdachlosen in der Politik (ODP) uns gegen das DSGVO aussprechen?

Eben!

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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