Identitär kommt von Identität

Einen wirklich hilfreichen Anstoß, liebe Freunde, hat mir am gestrigen Tag der Film „Martin Sellners geheime Agenda ENTTARNT!“ gegeben. Weil für mich aus Einem, den ich nur aus seinem Kampf gegen die Besetzung der Votivkirche und eben seiner Aktion in Graz kannte, welche ich beide medial verfolgte, ein Mensch aus Fleisch und Blut, ein Mensch mit einer Überzeugung, noch dazu ein Pan Europäer, geworden ist. 

Ja, Einer, der so wie wir von den Obdachlosen in der Politik (ODP) offensichtlich die Meinung vertritt, dass er sich zwar ein Vereintes Europa wünscht, genau wie wir aber, an der Funktionalität eines europäischen Zentralstaates zweifelt. 

Der Politiker und Politikerinnen eben als VolkvertreterInnen sieht.

Und da ist er in guter Gesellschaft! Denn das sieht sowohl die Pan Europa als auch der ECFR genauso!

Er fällt nur hier in Österreich politisch in ein tiefes Loch. Ein Land wo es nur EU-Staat Befürworter und Austrittsaspiranten gibt.

Er aber ist in guter Gesellschaft. Denn wie er sieht es auch die Pan Europa und der ECFR. Die beide aus Gründen der Größe einer EU an einem Zentralstaat zweifeln.

Die, weil das Vereinte Europa eben viel zu gross wäre, nicht daran glauben, dass man dieses Riesengebiet überhaupt von irgendeinem Ort aus überblicken oder regieren könnte.

Denn mal ganz ehrlich: Wer blickt schon von Brüssel bis nach Haskovo?

Ein Eindruck, dem sich die Bulgaren auch nicht wirklich erwehren können.

So das heute bereits viele EU-Gegner in Bulgarien leben!

So das Sellner, der Film besagt es, eigentlich nur einen Staatenbund, wie dieser von der Pan Europa Bewegung erdacht wurde, verlangt. 

Denn: Die Habsburg Bewegung hat es ja schon einmal erlebt, als man versuchte einen Staatenbund von einem Punkt aus zu verwalten. Damals war es Wien. Und lag in der Mitte Europas.

Hat es erlebt, dass das Kaisertum Österreich erst begann zu funktionieren, als man die Staaten in die Selbst-verwaltung entließ. Leider zu spät. Weil sich Franz Josef I. niemals an die Personalunion hielt.

Wenn mich also jemand darum fragt, warum ich mich immer für das Christlich Liberale Schweizer Modell stark mache:

Weil ich will, dass die EU funktioniert!

Und wenn mir persönlich jemand einen EU-Staat predigt, so kommt meist von mir eine Rückfrage:

Sagen Sie, was halten sie von den Problemen in Haskovo?

Und meistens werden ich hierauf nur gross angeschaut.

Weil die Meisten nämlich noch nicht einmal wissen, wo das eigentlich liegt!

„Sehen sie“, sage ich dann darauf: „So geht es denen in Brüssel auch. Die schauen vielleicht im Google Map nach, wo das liegen mag. Dabei ist es die alte heimliche Haupt-stadt von Bulgarien. Zur Zeit Todor Schifkows. Denn dort lag der Militärflughafen. Und wenn man Staatsbesuch hatte, so landete dieser dort. Die schauen also in Google Map nach. Und glauben sie wirklich, dass man nur weil man dann weiß wo ein Ort liegt, dessen Probleme kennen würde?

Eben. Wenn ich mich allerdings auf den Bazar in Haskovo stelle und die Menschen nach ihren Problemen frage. Sie fragen würde was ihnen fehlt. Die Probleme nach Brüssel trage. Um sie dort zu lösen. Wollen wir wetten, dass dann die EU hundert Prozent besser funktionieren würde!“

Und weil ich das so argumentiere, halten sie sich bitte fest, denn ich glaube es jedes Mal wieder nicht, betrachtet man mich in der Folge als EU- Gegner.

So wie man Martin Sellner, so seine Filme, als EU Gegner betrachtet, weil er sich für eine Identität Österreichs einsetzt. Was in keinster Weise und das hat der gestrige Film gezeigt, bedeutet, dass er nicht auch für ein Vereintes Europa wäre.

Oder man sagt ihm nach, dass er ein Islamgegner wäre. Nur weil er darauf hinweist, dass man die Religionen im Sinne der allgemeinen Menschenrechtscharta 1948 der Vereinten Nationen nebeneinander stehen lassen sollte. Er für die Toleranz der Religionen zueinander eintritt. Die  „Islamisierung“, also die Schaffung einer muslimen Staatsreligion ablehnt.

Und man sagt ihm nach, dass er gegen Zuwanderung wäre. Weil er darauf hinweist, dass es schwierig werden könnte, all die Menschen letztendlich zu integrieren. Also hierbei eine österreichische Identität aufrecht zu erhalten. Die aber weiter notwendig wäre, damit die EU funktioniert.

Und obwohl er dies, so in seinen Filmen erklärt, wird er in der Folge strafverfolgt!

Sagt man ihm, der so der gestrige Film Pan Europäer, also Legitimist ist, nach er wäre Nationaler.

Ohne das überhaupt auch nur irgendeiner seiner Filme einen nationalen Ansatz anbietet!

Wundert mich nicht, dass sich die Deutschen von ihm abwenden! 

Auch das besagt der Film!

Wie gesagt, ich habe diesen gestern mit großem Interesse studiert.

Weil es mich ja persönlich interessiert, mit wem ich es eigentlich zu tun habe.

Denn: Auch ich bin Legitimist.

Und persönlich habe ich, kenne ihn eigentlich nicht!

Nur eben sein Filmmaterial!

Das allerdings, was ich wirklich fragen will, ist wie eine EU in Zukunft funk-tionieren soll, wenn man diejenigen, die versuchen, die EU zum Funktionieren zu bringen, letztendlich strafverfolgt?

Strafverfolgt, weil sie mitwirken wollten!

Was meint Ihr?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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