Ein Gespräch mit einem Deutschnationalen

Ob der Liberale Bote eigentlich die grösste Menschenrechtszeitung der Welt ist? Die grösste christliche online Zeitung? Die grösste GRUENE Zeitung? Die grösste Zeitung zur Weltverbesserung?

Das wissen wir nicht!

Wissen tun wir eigentlich nur, dass wir durchaus bereit sind, so wie am gestrigen Tag gerade weil wir für eine homogene Gesellschaft sind auch mit den Deutschnationalen zu reden.

Einfach um festzustellen, wo diesen der Schuh drückt. Zu schauen, wie diese so denken. Ein uns unbekanntes Gedankengut kennenzulernen.

Denn wir sind der Meinung, dass Menschenrechte nicht nur Etwas für Linke sind, sondern eigentlich für alle Menschen gelten sollten.

Und es wohl oder übel nicht gerade glaubwürdig wäre, wenn wir behaupten täten, dass die Obdachlosen in der Politik (ODP), die bürgerlich GRUENEN sich für

.) Basis/Direkte Demokratie
.) Umweltschutz

und

.) Menschenrechte

einsetzen, von Grund auf aber nicht bereit sind, auf alle zu zu gehen.

Eigentlich interessant, dass Deutschnationale den Zusammenhang zwischen Österreich und Deutschland zu einer Zeit sehen, zu der es weder Ostarrichi, dass gab es ja erst seit 975 n.Chr.,  noch das Heilige römische Reich Deutscher Nation, das überhaupt erst 1250 n.Chr. entstand, also nach Ostarrichi gegeben hat.

Zu einer Zeit der Germanen, Markomannen und Bajuwaren.

Der Zeit von Vidobona. Dem römischen Lager in der Nähe von Hainburg.

Eine Zeit, mit der ich mich zugegebener Massen vor dem gestrigen Tag überhaupt noch nie so richtig auseinandergesetzt hatte.

Angesehen habe ich mir die Ausgrabungen ja schon öfter. Aber sich zu dieser Zeit internationale Zusammenhänge vorstellen? Auf die Idee wäre ich nicht gekommen!

Interessant auch, dass mein Gegenüber mir erklärt, dass er HC Strache aus der Zeit des gemeinsamen Paintball Spielens kennt. Ihn selbst für eher neonational einstufen würde. Etwas, dass ich mich ja auch schon gefragt hatte, als ich festgestellt habe, dass er lauter Deutschnationale aufstellt. Ich selbst, wie gesagt, den Unterschied zwischen Deutsch-nationalen und Neonationalen bis gestern nicht kannte.

Oder ehrlich gesagt: Noch immer nicht ganz verstanden habe?

Gestern überrascht mich ja dann mein Gegenüber damit, dass er offen-sichtlich doch Deutschnationale gibt, die nicht neonational sind.

Laut seiner Auskunft, den Neonationalismus ablehnen.

Was es mir übrigens für die Zukunft noch schwieriger machen wird Deutschnationale und Neonationale richtig zuzuordnen. Was ist eigentlich ein Neonationaler? Und was ein Deutschnationaler?

Denn obwohl mein Gegenüber mir erklärt, den Neonationalismus abzulehnen, erzählt er mir noch von Gottfried Küssel. Den er für unschuldig hält. Meint das Sellner durchaus damit rechnen muss, verurteilt zu werden. Auch wenn die Aussendungen der Identitären genau von dem Gegenteil ausgehen. Erzählt mir von Runen.  Wobei ich am heutigen Tag, als ich mich einmal entschloss Runen zu studieren, die mir von ihm gezeigte nicht wieder finde.

Und feststelle, wie viele verschiedene Runen es doch gibt. 

Und nachdem ich ihm ehrlich mitteilte, dass ich eigentlich mich mit solchen Themen nicht wirklich auskenne, weil ich bürgerlich GRUENER bin, erzählt er mir noch eine Geschichte über Maria Vassilakou, die er am liebsten im Gefängnis sehen würde.

Die soll, ich könne dies ja im WIFI Magazin des 21. Bezirks in einem Artikel von Hans-Jörg Schimanek nachlesen, einen öffentlichen Park ganz einfach für Privatzwecke an einen russischen Oligarchen veräussert haben. Da ich leider nicht weiss, ob Schimanek Junior oder senior darüber geschrieben hat, konnte ich bisher die Story leider nicht finden.

So kann ich sie eigentlich nur so nacherzählen. Also:

Das Maria Vassilakou angeblich einen öffentlichen Park an einen russischen Oligarchen verkauft haben soll. Ein Park, dessen Namen er mir nicht nennen konnte. Ein Oligarch, der hierauf dann sein Haus gebaut hätte. Und damit der Öffentlichkeit den Zugang zum Park verwehrt hätte.

Und da wird mir klar, wie schwierig es ist, sich wertfrei für Menschenrechte einzusetzen.

Weil man immer wieder nur über Teilinformationen und subjektive Sicht verfügt. Ein Jeder eben aus seinem Blickpunkt heraus erzählt. 

Aber: Macht nicht genau das die Arbeit im Sinne von Mt.5,9 erst sinnvoll?

Mt. 5,9
Selig sind die Frieden stiften, denn sie werden Kinder Gottes heissen.

Was meint ihr?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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