ODP vs. GRUENE: Der Vorwurf der rechtsextremen Partei

Franz Weber, Freda Meissner-Blau, DDr. Günther Nenning und Kaspanaze Sigma bei der Besetzung der Hainburger Au. Wie sagte Freda Meissner-Blau richtig: Nicht Einer der sich heute gross als GRUENE bezeichnenden war damals dabei.

Was ebenfalls aus der Hainburg-Bewegung entstand und in Hainburg noch Jahre lang mit der Komturei die Stellung hielt, war der Ordo templi salomonis des Consul Karl Mani Winter. sowie in der Hofburg die Cooperation Consul:
Projekte der Cooperation Consul

Zwar hatte ich am gestrigen Tag, liebe Freunde, nachdem ich mich entschlossen hatte einmal Farbe zu bekennen, die Karte GRUEN zog und darauf hinwies, dass die Obdachlosen in der Politik (ODP) eigentlich die Fortsetzung der Hainburg Bewegung wären, ja, auf DDr. Günther Nenning, Freda Meissner-Blau und Karli Winter aufbauen, viel eher mit Vorwürfen von der Liste Peter Pilz gerechnet. Denn die hatten wir ja direkt angegriffen!

Der Angriff kam dann allerdings von Seiten der heutigen GRUENEN.

Humanismus ist nicht rechtsextrem

Zugegebener Massen nicht die Komturei in Hainburg, sondern die Andacht in der Grossen Neugasse, 1040 Wien, wo ich Kantor war und von wo aus der Ordo Templi Liberalis seine Arbeit aufnahm.

Ein Angriff der tief unter der Gürtellinie sass. Und zu dem ich Stellung beziehen will. Also:

Die GRUENEN haben nämlich allen Ernstes am gestrigen Tag die Behauptung in den Raum gestellt, wir würden mit der Obdachlosen in der Politik (ODP) versuchen eine „braune“ Partei aufzubauen. So wie die FPÖ. So der Vorwurf. Wir wären rechtsextrem.

Ein klassischer §297 Verleumdung eben.

Unsere Bücher verschaffen Klarheit!

Und ganz ehrlich: Bei dieser Behauptung bin ich gesprungen!

Nicht nur, weil sich die Frage bei meinen zur Zeit am Markt befindlichen Büchern

.) Freispruch für Arius-Wie Juden, Christen und der Islam im Frieden miteinander leben könnten
.) Die Bergpredigt – Auf Dich kommt es an
.) Wir Ur-Christen: Islam oder kein Islam – Das ist die Frage und
.) Wenn unsere Ärzte Mammon dienen

eigentlich von selbst erübrigt! Oder: Erübrigen sollte!

Friedensarbeit zwischen Religionen

Denn wo ist Friedenarbeit zwischen den Religionen im Sinne der goldenen Regel „Liebe Gott den Herrn, der Alles gemacht hat und Deinen Nächsten wie Dich selbst“ rechtsextrem? Aber! Na ja!

Man hatte uns ja auch schon deshalb als Teufelskirche bezeichnet.

Gates of Hell: Templerandacht

Nein, sondern weil man versuchte die Behauptung auch noch auf eine Weise zu untermauern, die aufzeigte:

Diese Personen haben nicht einmal in den Liberalen Boten hinein geschaut.

Sondern behaupten, weil irgendjemand behauptet, insbesondere weil sich Geri S. und ich schon einmal bei Wolfgang Richter vom Team Stronach über den Weg gelaufen sind, übrigens das einzige Mal bei dem wir aufeinander trafen:

Die ODP wäre rechtsextrem!

Partei, Sammelbecken von Einstellungen

Und haben, dabei übersehen, dass wenn man sich einmal im Leben trifft, also erst einmal kennen lernt, man noch nicht unbedingt die Meinung des Anderen kennt. Erst Recht aber nicht teilen muss! Das es sogar in Parteien unterschiedliche Anschauungen gibt!

Was uns derzeit türkis, also die Liste Sebastian Kurz und schwarz, sprich Johanna Mickl-Leitner, Günther Platter und Wilfried Haslauer präsentieren.

Sich über einen linken oder rechten Kurs der ÖVP nicht wirklich einig sind.

So auch die ODP. Die S. mit den Worten „ihr seid mir zu christlich und zu schwarz“ wieder verliess. Wie er wohl reagiert hätte, wenn ihm bewusst gewesen wäre:

Nicht schwarz, sondern GRUEN!

Und daher wäre es wahrscheinlich deutlich einfacher gewesen, ganz einfach einmal in unsere Zeitung, den Liberalen Boten, hinein zu schauen:

Liberaler Bote: Zeitschrift zur Weltverbesserung

Der Liberale Bote

Denn der Liberale Bote ist eine Zeitung zur Weltverbesserung!

Ein meiner Meinung nach gültiger Nachfolger des FORVM-Magazins!

Die GRUENEN aber stellen ganz einfach auf ein Foto hin die Behauptungen in den Raum:

S. und Peitl sind auf einem Foto. Noch dazu bei Richter vom Team Stronach. Also sind sie rechtsextrem!

Wie gesagt: Ein klassischer §297. Verleumdung!

Ich will aber auch noch einmal auf die Einzelpunkte eingehen:

Kopftuch und Islamismus

In der Kopftuchfrage stehen wir auf Seiten der IGGiÖ,

der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich.

Weil wir die Auffassung vertreten, dass das Kopftuch eine Aufforderung des Paulus im 1. Korinterbrief ist.

Eine Aufforderung die das Abschneiden der Haare verhindern soll. Es sich also um eine christliche Lehre handelt.

1.Kor 11,6
Will sie sich nicht bedecken, so soll sie sich doch das Haar abschneiden lassen! Wenn es aber für die Frau eine Schande ist, dass sie das Haar abgeschnitten hat oder geschoren ist, soll sie sich bedecken.

Bei den Christen nicht praktiziert, weil man dort Gott in die Kirchen verbannt hat. Im Islam ist Allah aber ein Teil dieser Welt.

ODP und Islamismus

Wir sind auch bereit, so wie von der IGGÖ ersucht, den Muslimen im Kampf gegen die Daesch, dem „Islamischen Staat“,  beizustehen.

IGGÖ: Stellungnahme der Islamischen Glaubensgemeinschaft nach den Anschlägen in Brüssel

Weil die Daesch anders als die IGGÖ Christen nicht für Andergläubige, sondern für Ungläubige einstuft. Ungläubige, so haben dies die Anschläge in Paris, Brüssel und Berlin gezeigt, die man verfolgen muss.

Daher fordert die IGGÖ sämtliche Imame und muslimen Vereine aber auch unabhängige in anderen Glaubensgemeinschaften dazu auf, sie beim Kampf gegen die Daesch zu unterstützen.

Und ich verspreche Euch: Die IGGiÖ ist nicht rechtsextrem!

Frieden zwischen den Religionen

Und weil wir die Meinung vertreten, dass Gläubige aller Religionsgemeinschaften zusammenhalten sollten, wir aber auch in der geistigen Haltung der Daesch eine Menschenrechtsverletzung erspähen:

Artikel 18 (Gedanken-, Gewissens-, Religionsfreiheit)
Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.

so sind wir gerne bereit, gemeinsam mit der IGGÖ diesem Problem zu begegnen.

Das was die UIP nämlich da in der Türkei lehrt, Christen wären Ungläubige und müssten verfolgt werden, entspricht in keinster Weise dem Artikel 18 der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1948.

Arbeits- und Niederlassungsrecht

Wir sind grundsätzlich für das freie Niederlassungsrecht und Arbeitsrecht im Sinne der Allgemeinen Menschenrechtscharta 1948 der Vereinten Nationen, sind aber der Meinung, dass man sich dort niederlassen sollte, wo es einen Arbeitsplatz gibt. So wie dies die Schweiz, das ehemalige Schiwkow System in Bulgarien, der Kommunismus, aber auch die ehemalige k & k Monarchie ebenfalls gefordert hat.

Und um sich letztendlich in einem System zu Recht zu finden , ebenfalls das man die Landessprache beherrscht. Eine Forderung, welche die Einhaltung des Artikel 23 der allgemeinen Menschenrechte erleichtert:

Artikel 23 (Recht auf Arbeit, gleichen Lohn)
1. Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.
2. Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
3. Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.
4. Jeder hat das Recht, zum Schutz seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten.

Einheitliche Sprache zur Verhinderung von Diskriminierung

Fordern, dass man nicht mit zahllosen Formularen den Staat an die Zuwanderer, sondern die Zuwanderer an den Staat anpassen sollte.

Und auch das erscheint mir eher nicht rechtsextrem. Sondern vielmehr logisch. Da es mir bei 30.000 Sprachen auf der Welt eher schwierig erscheint, ansonsten Artikel 2 der allgemeinen Menschenrechtscharta nicht zu verletzen:

Artikel 2 (Verbot der Diskriminierung)
Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach etwa nach Rasse*, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.
Des Weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebiets, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist.
Oder aber ein weltfremdes Verhalten.

Denn: Wie kommen eigentlich einzelne Völker dazu, dass ihre Sprachen dort nicht aufliegt, während dem andere Menschen gar klar bevorzugt werden.

Deutschnationalismus

Die weiteren Punkte, die uns die GRUENEN vorwerfen „Wir würden für den Legitimismus Österreichs“ stimmen, wobei ich mich ansonsten frage, ob ihnen der Wunsch des Anschluss an Deutschland, das  Grossdeutsche Reich oder wie es Nenning sah der Zentralstaat Europa, lieber wäre, sind meines erachtens eigentlich nur Ergebnisse der Geschichte.

Immerhin war es der Wunsch der Deutschnationalen am 11.11.1918 sich Deutschösterreicher zu nennen, in die Rechtsnachfolge des Kaisertums zu kommen und sich an Deutschland anzuschliessen, die Grundlage dafür um in Schönbrunn einzumarschieren.

Landete Otto von Habsburg 1933 auf dem Steckbrief des 3. Reiches, weil er den Anschluss Österreichs an Deutschland verweigerte. Zuvor sich schon gegen die Machtergreifung Hitlers in Deutschland gewehrt hatte.

.) Die Presse: Otto von Adolf Hitler steckbrieflich gesucht
.) Süddeutsche: Interview mit Otto von Habsburg

Wie hatte Bruno Kreisky so schön gesagt: Lernen Sie Geschichte!

Direkte Demokratie

Denn einem Legitimisten vorzuhalten er wäre rechtsextrem, gehört angesichts dieser historischen Abfolge schon zu den besonderen Leistungen.

Fast so wie zur Behauptung: Wer für Direkte Demokratie ist ist rechtsextrem.

Übrigens: Wie gesagt von Seiten einer angeblichen GRUENEN.

Österreich war Direkt Demokratisch

Denn wer in die Schweiz schaut, der findet dort bis heute ein Land, das die Direkte Demokratie hat und weltweit als ein Vorbild dient.

Dem niemand nachsagt, es wäre rechtsextrem!

Die selbe Direkte Demokratie, die auch in der Dezemberverfassung von 1867 in Österreich schon einmal festgehalten war. Ein Grund, warum wir heute gemeinsam mit der Demokratischen Alternative eine neue Direkt Demokratische Verfassung oder die Wiedereinsetzung der 1867er Verfassung fordern.

Umweltschutz

Womit ich noch auf den letzten Vorwurf eingehen will:

Wie man wohl einen nennt, der sich für Wölfe einsetzt?

Offensichtlich waren zu diesem Zeitpunkt den GRUENEN bereits die Argumente ausgegangen:

Umweltschützer!

Würde ich sagen!

Fazzit

Nenning, Meisner-Blau und Kaspernaze Sigma in der Hainburger Au, von wo aus auch der Ordo Templi Salomonis seine Arbeit aufnahm.

Womit die Obdachlosen in der Politik wiederum einmal nur auf den drei ursprünglichen GRUENEN Säulen:

.) Basis/Direkte Demokratie
.) Umweltschutz

und

.) Menschenrechte

beruhen. In Wahrheit überhaupt nichts Rechtsextremes zu finden ist.

Was wie gesagt, die sogenannten GRUENEN am gestrigen Tag aber nicht daran hinderte, genau diese Behauptung aufzustellen. Wie sagte Freda Meissner-Blau von welcher übrigens das 3 Säulen Programm stammt:

„Es ist ein Märchen, dass die Grünen in Zwentendorf entstanden sind. Es ist ein Märchen, dass die Grünen in Hainburg entstanden sind. Es ist auch ein Märchen, dass sie durch Tschernobyl zusammengefunden haben. Bei der großen Demonstration in Zwentendorf, da war doch keiner von den heutigen Grünen dabei, das waren grün-bewegte Linke, aber das waren nicht die Grünen.“

– Freda Meissner-Blau: Interview mit dem Standard

Drei Säulen, auf welchen die GRUENEN ursprünglich beruhten.

Drei Säulen, welche bis heute nicht richtig bei den GRUENEN funktionieren!

Dazu beiträgt, dass wer die GRUENEN kritisiert, auf jeden Fall das Pickerl „rechtsextrem“ erhält! Und wenn es die Stammgrünen sind!

Oder: Seht ihr das anders?

Übrigens: Wahrscheinlich auch der Grund, warum mir GRUENE immer wieder negatives anhängen wollen. Weil sie wissen, dass ich die Wahrheit kenne!

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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