Die Geschichte der GRUENEN Bewegung

„Du kannst doch nicht wirklich ein GRUENER sein?“ hat mich am gestrigen Tag, liebe Freunde, Einer dem ich es erzählte hinterfragt und dann gemeint: „Die GRUENEN sind doch weltfremd!“ Und als er mir dies sagt, da platzt mir der Kragen. Und ich entschließe mich, ihm einmal die gesamte Geschichte der GRUENEN zu erzählen.

Zugegeben aus meiner Sicht! So wie ich es, teilweise auch bestätigt durch Aussagen von Consul Karl Mani Winter und Gregor Ulrich, erlebte!

GRUENE: Die Anfänge

Zugegeben: Damals hatte die Operation Friedenstaube den Spruch Raus aus der NATO noch nicht darunter stehen. Das Bild ist also die moderne Anpassung.

Am Anfang da gab es eine Runde um:

.) DDr. Günther Nenning, dem Herausgeber des FORVM-Magazins,

.) Freda Meissner-Blau, der Ehefrau von Ferdinand Meißner, dem Sohn des k.k. Obersten Rudolf Meißner (ab 18. März 1917: Rudolf Meißner von Hohenmeiß) und

.) Consul Karl Mani Winter, dem Generalkonsul a.D. der Hutt River Province, dem späteren Großmeister des Ordo Templis Salomonis und der rechten Torwache des Grand Orient.

Vereinsregister Ordo Templi Liberalis

Consul Karl Mani Winter, meinem Amtsvorgänger beim Templer Ritterorden. Leider bereits 2008 verstorben.

Eine Gruppe die sich Hainburg-Bewegung nannte.

Kein Wunder also, dass die GRUENE Bewegung von Grund auf Christlich, Liberal und Legitimistisch geprägt war!

Der Kampf um die Au

Eine Bewegung, die sich gebildet hatte, um die Bäume in der Hainburger Au vor dem Bau eines weiteren Wasserkraftwerks zu retten!

Sich nach dem Erfolg in Hainburg weiter formierte und sich mit „Atomkraft, nein Danke!“ Pickerln, einem Volksbegehren und Demos gegen das Atomkraftwerk Zwentendorf weiter stark machte.

Eine Aktivistengruppe, welche ihre Arbeit auf drei Säulen errichtet hatte:

.) Basis/Direkte Demokratie
.) Umweltschutz und
.) Menschenrechte

Eine wirklich basisdemokratische Gruppe!

Eine reine Bewegung

Wie man sieht: Schon damals war die ILFL mit dabei!

Und weil man in Wahrheit auf Hierarchien verzichten wollte, ja es noch nicht einmal einen Obmann gab, sehr wohl aber einen durchaus klingenden Parteinamen, denn man hatte sich das Ziel gesteckt zu den Wahlen anzutreten, „GRUENE“ oder auch „Vereinte GRUENE Österreichs“ wollte man heissen, weil man sich als Vereinigung der linken und rechten Umweltschützer betrachtete, hatte man sich auch dazu entschlossen, die Gruppe noch nicht einmal als Partei oder Verein anzumelden. Damit aber auch den Namen „GRUENE“ nicht geschützt!

Wikipedia: Vereinte GRUENE Österreichs

Einer denkt, zwei denken mehr …

Sondern einfach als Bewegung, als Plattform, agiert!

Eine Bewegung. So wie sich dies heute wieder viele Wünschen würden. Weil es ja für Wahlen nicht einmal notwendig ist, dass eine Gruppe organisiert antritt. 
Anmerkung: Damit sich die Geschichte nicht wiederholt, geht es heute leider nicht anders. Man muss die Plattform als Verein anmelden!

Und weil man auf alle Seiten hin offen war, es waren ja nur die drei Säulen, auf die man sich verpflichtete, es also linke wie rechte gleicher Massen anzog, man mit den Erfolgen Hainburg und Zwentendorf einen Eindruck hinterlassen hatte, deshalb wuchs die Bewegung. Wichtig dabei blieb nur:

Die Grundlage der 3 Säulen

Alles was gemacht wurde, wurde im Rahmen dieses drei Säulen Programms gemacht.

.) Basis/Direkte Demokratie
.) Umweltschutz und
.) Menschenrechte

Was wirklich zählte war der Mensch!

Wenn man mehrere Mitwirkende brauchte, ja dann wurde ein Thema zur Abstimmung gebracht. Beschlossen ob es durchführbar war oder nicht. Und wenn man es alleine schaffen konnte. Dann wurde es einfach gemacht.

Frei nach dem Schema: Es gibt nichts Falsches. Außer man tut es nicht!

Mt 7,20
Darum, an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.

Was aber nicht bedeutete, dass es nicht Fälle gab, wo dann doch Weitere aufsprangen.

Weil sie meinten: Hey, cool! Da mach ich mit!

Weil sich durch Massnahmen auch Erfolge abzeichneten.

Übrigens: Stammen aus dieser Zeit bis heute die großen Umweltschutzorganisationen wie Global 2000, WWF, etc.

„Es ist ein Märchen, dass die Grünen in Zwentendorf entstanden sind. Es ist ein Märchen, dass die Grünen in Hainburg entstanden sind. Es ist auch ein Märchen, dass sie durch Tschernobyl zusammengefunden haben. Bei der großen Demonstration in Zwentendorf, da war doch keiner von den heutigen Grünen dabei, das waren grün-bewegte Linke, aber das waren nicht die Grünen.“

– Freda Meissner-Blau: Interview mit dem Standard

Der egozentrische-politische Einbruch

Nicht böse sein! Aber dieses Bild spricht Bände!

Weil man sich aber dazu entschlossen hatte zu den Wahlen antreten zu wollen, passierte der Bewegung das selbe, was auch heute wahlwerbenden Gruppierungen passiert.

Es zieht Menschen an, die nicht ändern, sondern Etwas werden wollen.

Und so stießen letztlich Menschen wie Karl Öllinger oder Peter Pilz zu der Bewegung.

Karrieremenschen, die so wie wir es heute zu Tage wieder erleben, mit der Gründung einer neuen Liste, der Liste Peter Pilz, den GRUENEN lieber den Todesstoss versetzen, als nicht als Erster etwas werden zu können. Und die hatten eine phantastische Idee!

Da man sich ja von Seiten der Hainburg Bewegung dazu entschlossen hatte, weder eine Partei noch einen Verein zu gründen, sondern einfach nur eine Plattform war, eine Plattform so wie die Obdachlosen in der Politik (ODP), für sozial-, christlich- und klassisch-liberale GRUENE, so brauchte man ja nur auf das Patentamt gehen und sich die Bezeichnung „GRUENE“ als Grundmuster schützen zu lassen. Und würde dadurch die gesamte Bewegung in die Hand bekommen.

Die GRUENE Alternative

Darauf hinzuweisen, dass man von da an nicht mehr „Vereinigte GRUENE“ wäre. Nein, eine „GRUENE Alternative“. Sprich eine vollkommen andere Partei. Unter der selben Bezeichnung. Und: Den „Vereinten GRUENEN Österreichs“, der VGÖ, verbieten zu lassen, sich in Zukunft GRUENE zu nennen.

Diejenigen unter Euch also, die behaupten, die GRUENEN der Anfangszeit wären doch nicht die heutigen GRUENEN die haben Recht! Denn: Dieser Schachzug war der Anfang der heutigen GRUENEN.

Kein Wunder also, dass sich dort letztlich lauter Leute sammelten, die so wie Peter Pilz oder Karl Öllinger etwas werden wollten. Die Menschen, die die Welt ein Stück besser hinterlassen hatten wollen, als sie sie vorgefunden hatten, aber langsam gingen.

Denn: Von da an ging es nur noch um den Aufbau einer Partei!

Die GRUENEN der Kleinparteien

Zu behaupten aber, dass die ursprüngliche Bewegung nicht weiter versucht hätte, in der Politik mitzuwirken, dies wäre gelogen.

Inge Rauscher, Bundesobfrau Stellvertreterin der Vereinten GRUENEN zum Thema Van der Bellen

Man durfte es nur nicht mehr unter der Bezeichnung der GRUENEN. Musste daher GRUENE Politik machen, ohne dabei die GRUENEN zu nennen.

Denn wenn eine Mannschaft sich eine Bezeichnung mit dem Namen „GRUENE“ gibt, so braucht man die Genehmigung der heutigen GRUENEN.

Und das führt zu einer grossen Anzahl „GRUENER“ Parteien, die nur gegründet werden, um den Ursprungs-GRUENEN den Platz eng zu machen. 

Grün heisst nur, wer der heutigen GRUENEN auch angehört!

Nicht die echten GRUENEN, die so wie DDr. Günther Nenning EU-kritisch eingestellt wären. Christlich. Liberal. Legitimistisch. Wie sagte DDr. Günther Nenning: Er wäre ein rosa-rote Monarchist.

Wikipedia: Günther Nenning

Diese Bewegungen wählen dann eben Namen, wo kein GRUEN drinnen vorkommt.

So wie die Obdachlosen in der Politik (ODP) zum Beispiel, welche bis heute noch auf den Säulen:

.) Basis/Direkte Demokratie
.) Umweltschutz
und
.) Menschenrechte

aufbauen.

Und daher eben nicht GRUENE heissen!

Versteht ihr mich jetzt?

Übrigens: Wie schwierig dies manchmal sein kann, würdet ihr gar nicht glauben. Zum Beispiel „Echt GRUEN“, weisst ja schon darauf hin, dass es „unechte“ GRUENE auch gibt, aber: Da die Gruppe GRUEN heisst, gehört sie natürlich wiederum zu den GRUENEN. Verwirrend, findet ihr nicht?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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