Der Liberale Bote: Das Geheimnis einer Obdachlosen Zeitung

„Eine Obdachlosenzeitung mit 500.000 Lesern und Leserinnen?“ hat mich unlängst jemand in einem Lokal gefragt. „Und eine Obdachlosenpartei die zu den Nationalratswahlen antritt? Wissen Sie, ich helfe ja Obdachlosen im Normalfall sehr gern. Aber: Ich glaub ihnen kein Wort.“

Dabei: Ist es wirklich eine Glaubensfrage?

Ich meine eine Frage, die man glauben muss, weil man es nicht nachprüfen kann?

Ist es wirklich so schwierig http://www.liberalerbote.org im Web aufzurufen? Sich dann den Zähler anzuschauen? Einen Zähler, den wir selbst nicht manipulieren können. Da ja die Zeitung gar nicht bei uns liegt. Sondern bei wordpress.com.

Oder ist es so schwierig in das Wikipedia zu schauen? Dort nach „Obdachlose in der Politik (ODP)“ zu suchen? Oder nach „Nationalratswahl in Österreich 2017“?

Wikipedia: Nationalratswahl in Österreich 2017

Eigentlich auch nicht!

Das was wir mit dem Liberalen Boten, den Obdachlosen in der Politik und auch dem Ordo templi Liberalis geschafft haben, ist zugegebener Massen für das Denken der heutigen Bevölkerung, welche Obdachlose als im Park sitzende Saufende betrachtet, fast unvorstellbar.

Und so passiert es immer wieder, dass ich gefragt werde:

Waren Sie wirklich schon einmal obdachlos?

Denn: Ich halte mich ja nicht nach dem Klischee. Ich sitze nicht im Park. Und: Ich saufe auch nicht!

Und ansonsten:

Ja. Sonst hätte ich dies dem Standard im Wahlkampf sicherlich nicht so erzählt.

Es wäre ja für meine Mitbewerber ein Leichtes gewesen, dies nachzuprüfen und dann zu sagen:

Sehen Sie. Der Herr Peitl der lügt. Er ist daher unwählbar. Denn immerhin war ich ja Spitzenkandidat der ODP.

Das was meiner Meinung nach den Ordo Templi Liberalis von allen Obdachlosenorganisationen unterscheidet, ist der feste Glaube daran, dass „Einmal ein Obdachloser immer ein Obdachloser“ nur eine Falschmeldung sein kann.

Das eine Obdachlosenzeitung, ja, seit der ersten Stunde, seit dem Onlinereport, keine Zeitung sein muss, welche das Leben von Obdachlosen bedauert, sondern darüber berichten kann, wie Obdachlose oder ehemalige Obdachlose die Welt erleben.

Wo sie die Schwachpunkte sehen.

Mt 5,9
Selig sind die Frieden stiften, denn sie werden Kinder Gottes heissen.

Und das es durchaus auch möglich sein muss, dass Obdachlose die Welt mit gestalten.

Weil sie gerade auf ihrem Weg nach unten auch erkannt haben, wo sie hätten anders abbiegen müssen und daher die Welt vor Fehlern bewahren können.

Eine andere Art des Denkens entwickelten.

Und wem dies bewusst wird, der versteht vielleicht das Geheimnis des Liberalen Boten.

Versteht das Geheimnis der Obdachlosen in der Politik.

Versteht das Geheimnis des Ordo Templi Liberalis.

Oder wie andere dazu sagen würden:

Der Bürgerlich GRUENEN nach Nenning. Dem rosa-roten Monarchisten

Denn: Das was uns von allen Anderen unterscheidet, ist das wir sowohl medial als politisch einen anderen Blickwinkel zur Welt eingenommen haben.

Die Welt einfach aus anderen Augen sehen.

Und damit mit einem Anderen Blickwinkel mithelfen können, die Welt ein Stück besser zu hinterlassen als wir sie vorgefunden haben.

So wie Jesus, der von sich sagte:

Mt 8,20
Jesus sagt zu ihm: Die Füchse haben Gruben und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege.

Findet Ihr nicht?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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