Die IGGiÖ, die Islamische Glaubengemeinschaft in Österreich und die Islamisten

Eigentlich komme ich, seitdem ich mich entschlossen habe, medial den Fall Martin Sellner und die Identitären aufzuarbeiten mit Österreichs Demokratischen Philosophen (ODP), lieber Freunde, oder sollte man sagen den Obdachlosen in der Politik (ODP) nicht mehr wirklich zu Ruhe. Nicht mehr zu Ruhe, weil mich die Menschen gross anschauen. Mich fragen: Was habt ihr jetzt?

Mich gross anschauen, weil sie ja wissen, dass auf dem Markt von mir Bücher wie „Freispruch für Arius – Wie Juden, Christen und der Islam im Frieden leben könnten“ und „Wir Ur-Christen – Islam oder kein Islam – Das ist die Frage“ kusieren.

Mich also als Friedensmann zwischen den Religionen kennen!

ORF: Experten: IS hat nichts mit islamischer Religion zu tun

Seitdem ich mich aber getraut habe, darauf hinzuweisen, dass es mir vollkommen schleierhaft ist, warum man eigentlich wegen Verhetzung gegen die Identitären Hausdurchsuchungen angeordnet hat, tun alle so, als hätte ich den Islam angegriffen.

Habe ich nicht!

BMI.de: Islamismus und Salafismus

Und es geht mir auch nicht um die Identitären, sondern darum, dass es die IGGiÖ war, die darum ersuchte, man möge sie bei ihrem Kampf gegen die „Islamisierung durch die Daesch“ unterstützen.

Es also nicht darum gehen kann, Martin Sellner und die Identitären zu unterstützen, sondern die IGGiÖ in ihrem Kampf „Islamisierung durch die Daesch“ nicht in die Unglaubwürdigkeit versinken zu lassen.

Denn das wäre gegen meine eigenen Interessen!

Nein. Wahrscheinlich gehöre ich nicht nur zu den Christen in Österreich, die den Koran am Besten kennen und sich daher trauen, darauf hinzuweisen, wo sich denn der Islam am Koran orientiert und wo nicht, sondern daher folgerichtig zu den direkten Gesprächspartnern der islamischen Glaubensgemeinschaft den Kontakt nicht zu verlieren.

Mich mit Themen wie Moslembrüder oder Salafisten, der „Islamisierung“ wertfrei auseinander zu setzen.

Muslime und von der IGGiÖ abgelehnte Randgruppen, die ich bei meinen Crowdfunding Touren eben ebenso in Geschäften in Wien antreffe.

Mit denen ich darüber diskutiere, wie eine friedliche Basis zwischen den Religionen funktionieren könnte.

Und daher weiß ich, dass lange schon vor den Anschlägen in Paris, sich die IGGiÖ am 23. April 2014 an die Moschee Vereine und Imame wandte und diese dazu aufforderte, vor der „Islamisierung von extremistischen Gruppen“ zu warnen.

Wer nunmehr die Stellungnahme hierzu selbst lesen möchte, die findet man hier:

Syrien braucht KEINE bewaffneten Kämpfer aus Europa

23.April 2014
Syrien braucht KEINE bewaffneten Kämpfer aus Europa

Allerdings braucht Syrien in keiner Weise bewaffnete Kämpfer aus Europa oder überhaupt aus dem Ausland. Diese jungen und unerfahrenen Leute bedeuten nur eine zusätzliche Last für die Syrer. Vor allem aber landen viele von ihnen nachweislich bei extremistischen Gruppierungen, die im Norden Syriens nicht gegen das Assad Regime, sondern gegen die syrische Bevölkerung und gegen die diversen Oppositionsgruppen kämpfen, um ihnen ihre auf breite Ablehnung stoßende Vorstellungen und Lebensweise aufzuzwingen. Hier ist zum Beispiel ausdrücklich vor der Gruppe von Daesch – ISIS zu warnen, dem so genannten „Islamische Staat in Irak und Syrien“,die besonders aggressiv werbend auftreten.

Durch das Fehlen einer fundierten Kenntnis der islamischen Theologie und arabischen Sprache sind in ihrem privaten Leben häufig frustrierte und orientierungslose junge Menschen manipulierbar für die Propaganda gewisser extremistischer Sekten. Diese nutzen noch dazu die völlige Ahnungslosigkeit bezüglich gesellschaftlicher Ordnung, Traditionen und Sitten in Syrien aus und instrumentalisieren ihre Opfer schamlos für die eigenen Zwecke.

Sie sprechen zu diesem Zeitpunkt den „Islamisierenden Gruppen“, die Kämpfer für Syrien anheuern, die theologische Ausbildung ab und erklären, dass es sich um keine islamische Theologie handeln könnte.

Weisen insbesondere in Österreich auf Gruppen wie die Daesch in, welche sie als extremistische Sekten entpuppen.

Und bitten alle, man möge die Warnung vor diesen doch mit verbreiten!

Daher empfehlen wir aufs dringlichste jegliche Art von Rekrutierungsversuchen energisch abzuwehren. Gleichzeitig betonen wir, dass diese Haltung von allen in der IGGiÖ registrierten Moscheevereinen und Imamen geteilt wird. Aufklärung und religiöse Bildung sind ein Schlüssel, um möglichst von vornherein gegen extremistische und gewaltverherrlichende Irrlehren immunisieren zu können. Innermuslimisch gibt es bereits eine scharfe Distanzierung von diesen Positionen einer winzigen, aber lauten Minderheit, die dadurch noch mehr isoliert werden soll.

Erklären, dass es „Innermuslim“ bereits eine scharfe Distanzierung von diesen Positionen gibt.

Wenn es sich aber bei der „Islamisierung durch die Daesch“ um keine innermuslimen Positionen handelt, oder anders ausgedrückt es sich überhaupt laut Ansicht der IGGiÖ um keinen Islam handelt, da ja die theologische Ausbildung fehlt, so wird es unserer Meinung nach schwierig überhaupt bei Martin Sellner von Verhetzung zu reden!

Wikipedia: Islamischer Staat

Denn töten tun ja nicht die Muslimen, sondern die Terrororganisation „Islamischer Staat“ und denen nahestehende und zur Unterstützung dieser aufrufende nahestehende Gruppen.

Denn: Weder Moschee Vereine noch Imame „islamisieren“, sondern sie „teilen“ ihre Botschaften.

Gleichzeitig betonen wir, dass diese Haltung von allen in der IGGiÖ registrierten Moscheevereinen und Imamen geteilt wird.

So wie man oben sieht der Sprachgebrauch der IGGiÖ.

Ob dies Martin Sellner eigentlich bewusst war?

Ich weiss es nicht!

Jedenfalls unterstützte er, als er sich in Graz unten auf das Dach der GRUENEN stellte und seine Botschaft „Islamisierung tötet!“ die Erfüllung der Bitte der IGGiÖ:

Warnt vor der „Islamisierung durch die Daesch“!

Und das dies in weiterer Folge zu Hausdurchsuchungen geführt hat, dass wiederum ist für uns vom Ordo Templi Liberalis, den Obdachlosen in der Politik (ODP), unbegreiflich.

Denn das was für uns da auf dem Dach in Graz steht, heisst:

Der Islamische Staat tötet!

Und das soll verhetzend sein?

Ob es sich hierbei unter Umständen um Hausfriedensbruch gehandelt hat, als sich die Identitären in Graz auf das Dach der GRUENEN stellten, das könnte man prüfen. Dazu fehlt uns wiederum das juristische Wissen.

Und ob gemeinschaftlicher Hausfriedensbruch für die Bildung einer kriminellen Gesellschaft im Sinne des Paragraph 278 ausreicht, dass muss die Staatsanwaltschaft feststellen.

Verhetzung war es jedenfalls keine!

Denn dazu gehört das vorgehen gegenüber einer Gruppe einer anerkannten Religion oder Glaubensgemeinschadt. Und das ist die Daesch keine.

Wikipedia: Anerkannte Religionsgemeinschaften in Österreich

§283 Verhetzung

(1) Wer öffentlich auf eine Weise, dass es vielen Menschen zugänglich wird,

1.
zu Gewalt gegen eine Kirche oder Religionsgesellschaft oder eine andere nach den vorhandenen oder fehlenden Kriterien der Rasse, der Hautfarbe, der Sprache, der Religion oder Weltanschauung, der Staatsangehörigkeit, der Abstammung oder nationalen oder ethnischen Herkunft, des Geschlechts, einer körperlichen oder geistigen Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung definierte Gruppe von Personen oder gegen ein Mitglied einer solchen Gruppe ausdrücklich wegen der Zugehörigkeit zu dieser Gruppe auffordert oder zu Hass gegen sie aufstachelt,
2.
in der Absicht, die Menschenwürde anderer zu verletzen, eine der in Z 1 bezeichneten Gruppen in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, diese Gruppe in der öffentlichen Meinung verächtlich zu machen oder herabzusetzen, oder
3.
Verbrechen im Sinne der §§ 321 bis 321f sowie § 321k, die von einem inländischen oder einem internationalen Gericht rechtskräftig festgestellt wurden, billigt, leugnet, gröblich verharmlost oder rechtfertigt, wobei die Handlung gegen eine der in Z 1 bezeichneten Gruppen oder gegen ein Mitglied einer solchen Gruppe ausdrücklich wegen der Zugehörigkeit zu dieser Gruppe gerichtet ist und in einer Weise begangen wird, die geeignet ist, zu Gewalt oder Hass gegen solch eine Gruppe oder gegen ein Mitglied einer solchen Gruppe aufzustacheln,

ist mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren zu bestrafen.
(2) Wer die Tat nach Abs. 1 in einem Druckwerk, im Rundfunk oder sonst auf eine Weise begeht, wodurch die in Abs. 1 bezeichneten Handlungen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich werden, ist mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren zu bestrafen.
(3) Wer durch eine Tat nach Abs. 1 oder 2 bewirkt, dass andere Personen gegen eine in Abs. 1 Z 1 bezeichnete Gruppe oder gegen ein Mitglied einer solchen Gruppe wegen dessen Zugehörigkeit zu dieser Gruppe Gewalt ausüben, ist mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu bestrafen.
(4) Wer, wenn er nicht als an einer Handlung nach den Abs. 1 bis 3 Beteiligter (§ 12) mit strengerer Strafe bedroht ist, schriftliches Material, Bilder oder andere Darstellungen von Ideen oder Theorien, die Hass oder Gewalt gegen eine in Abs. 1 Z 1 bezeichnete Gruppe oder gegen ein Mitglied einer solchen Gruppe wegen dessen Zugehörigkeit zu dieser Gruppe befürworten, fördern oder dazu aufstacheln, in einem Druckwerk, im Rundfunk oder sonst auf eine Weise, wodurch diese einer breiten Öffentlichkeit zugänglich werden, in gutheißender oder rechtfertigender Weise verbreitet oder anderweitig öffentlich verfügbar macht, ist mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bis zu 720 Tagessätzen zu bestrafen.

Oder?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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