Blaues China: Die maritime Seidenstraße nach Europa navigieren

China ist auf dem Weg nach Europa. Auf dem Seeweg.

Peking hat sich an die romantische Seidenstrasse erinnert und sich diese als Vorbild für ein grosses Programm für Investitionen in die moderne Welt übernommen.

Der Aufbau und die Investition in neue Häfen und Terminals entlang der Seeroute nach Europa dient der nationalen Vision von Macht und internationalem Einfluss.

Dies wurde auf dem 19. Parteitag formuliert.

Doch wie die Autoren dieser neuen Studie zeigen, dient Chinas Wettlauf um Investitionen in die globale blaue Wirtschaft auch der innenpolitischen Agenda des mächtigen Xi Jinping.

Während er weiterhin Chinas Stärke aufbaut.

In Blue China: Auf der Maritimen Seidenstraße nach Europa argumentieren Mathieu Duchâtel und Alexandre Sheldon Duplaix, dass die Europäer Chinas Investitionen in den maritimen Bereich als eine Frage der großen Strategie betrachten müssen.

Die maritime Seidenstraße beeinflusst Europa bereits in wichtigen Bereichen wie dem Seehandel, dem Schiffbau und der globalen Reichweite der chinesischen Marine.

Die unzusammenhängenden Antworten, die die bisherige europäische Politik ausmachen, sollten der Vergangenheit angehören.

Die Entstehung der „Quad“ -Gruppierung von Australien, Indien, Japan und den Vereinigten Staaten stellt indes keine Anti-China-Allianz dar.

Aber die Zeit kann kommen, in der Europa gezwungen sein könnte, sich in dem Indopazifischen Sicherheitswettbewerb zu positionieren.

Oder sollte man einfach sagen: Die Seite zu wählen.

„Die Europäer müssen jetzt begreifen, wie die maritime Seidenstraße den Einfluss Chinas ausweiten wird“, sagt Mathieu Duchâtel.

„Gleichzeitig sollte Europa von Chinas beträchtlichen Investitionen in Häfen, Schifffahrt und Seemacht profitieren.

Die europäischen Länder und die EU sollten Innovationen fördern, um eine europäische Nischenkompetenz in diesem Schlüsselsektor der blauen Wirtschaft zu erhalten.“

Der Bericht gibt vier wichtige Empfehlungen.

Europa sollte:

.) Die Maritime Seidenstrasse nicht als eine Frage der Geopolitik, sondern mehr als einen Teil eines chinesischen Gesamtprojektes betrachten, welches dazu dient, China zur führenden Nationen in der blauen Wirtschaft zu machen.
.) Es sollte ein EU-weites Screening-System für Investitionen eingerichten.
.) Es sollte sich klare Grenzen in der Zusammenarbeit mit der chinesischen Marine im maritimen Bereich setzen.

Und:

.) Die Stärkung seiner Position zur Aufrechterhaltung eines strategischen Gleichgewichts in der Indopazifik-Region unter Wahrung der eigenen Position nutzen.

Lesen Sie auch das Original: Blue China: Navigation the Maritime Silk Road to Europe

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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