Der Islam und das Kopftuch

Eigentlich muss es eine unheimlich unangenehme Angelegenheit sein, liebe Freunde, zu wissen, dass in meinem Glauben das Tragen des Kopftuches ein wesentliches Symbol ist und miterleben zu müssen, dass der Staat darauf besteht, dass ich dieses Glaubenssymbol ablege.

Menschenrecht – Ja oder Nein?

Unangenehm wenn ich nicht begründen kann oder will, wo das Kopftuch eigentlich herkommt. Warum es zu meinem Glauben gehört.

Ich mich also nicht auf die Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1948 Artikel 18 berufen kann:

Artikel 18 (Gedanken-, Gewissens-, Religionsfreiheit)
Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.

Weil diese Lehre in meinen Glaubensschriften, alleine auf Basis des Korans, einfach nicht existiert.

Herkunft des Kopftuchs

Es aber, und ich weiß es, leichtest wäre zu begründen, warum das Kopftuch in den muslimen Glauben gehört. 

Denn das wiederum haben ja Österreichs Demokratische Philosophen (ODP) in ihrer Forschung für die Werke „Freispruch für Arius-Wie Juden, Christen und der Islam im Frieden leben könnten“ und „Wir-Urchristen: Islam oder kein Islam – Das ist die Frage“ ausgegraben.

Es stammt aus einer Zeit, in der der Islam noch christlich war.

Zugegebener Massen wäre es allerdings daher eine gewaltige Revolution für den gesamten muslimen Glauben, dies auch zu deklarieren.

Österreich Demokratische Philosophen: Die Menschenrechtskämpfer

Es ist also ein Wissen von uns Österreichischen Demokratischen Philosophen (ODP), selbst Menschenrechtskämpfer für den Glauben

.) Das Kreuz muss bleiben
.) Stoppt das Nikolausverbot

diejenigen, also die wir für unsere Glaubenssymbole kämpften:

Die Zeit: Gerichtsurteil
: Kruzifixe in Europas Schulen sind rechtens

bei welchem wir uns fragen:

Wird die IGGiÖ, die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich, diesen harten und steinigen Weg gehen?

Wird sie, um das Kopftuch halten zu können, eingestehen:

Wir haben Jahrhunderte lang am Koran vorbeigelehrt!

Grundlage: Dreibuchlehre

Wir haben die Thora und das Evangelium, anders als es die Sure 5.68 vorschreibt, vergessen:

Sure 5.68
Sag: O Leute der Schrift, ihr fußt auf nichts, bis ihr die Thora und das Evangelium und das befolgt, was zu euch (als Offenbarung) von eurem Herrn herabgesandt worden ist. Was zu dir (als Offenbarung) von deinem Herrn herabgesandt worden ist, wird ganz gewiß bei vielen von ihnen die Auflehnung und den Unglauben noch mehren. So sei nicht betrübt über das ungläubige Volk!

Das Alte und Neue Testament nicht mehr mit zur Grundlage unseres Glaubens gemacht!

Uns einen eigenen Islam gezimmert, der nicht mehr auf Basis des Korans beruht!

Und weil wir dies getan haben, so können wir uns auch nicht auf Paulus von Tarsus berufen. Der in Wahrheit unser Kopftuch bestätigt.

1Kor 11,6
Will sie sich nicht bedecken, so soll sie sich doch das Haar abschneiden lassen! Wenn es aber für die Frau eine Schande ist, dass sie das Haar abgeschnitten hat oder geschoren ist, soll sie sich bedecken.

Weil wir nicht gleichzeitig zugeben wollen:

Christen sind laut Koran keine Ungläubigen

Siehe Sure 3.55:

Sure 3.55
Als Allah sagte: „O ʿĪsā, Ich werde dich (nunmehr) abberufen und dich zu mir emporheben und dich von denen, die ungläubig sind, reinigen und diejenigen, die dir folgen, bis zum Tag der Auferstehung über diejenigen stellen, die ungläubig sind. Hierauf wird eure Rückkehr zu Mir sein, und dann werde Ich zwischen euch richten über das, worüber ihr uneinig zu sein pflegtet.

Wird man also, trotz der Abschaffung des Kopftuches, auf der heutigen Auslegung des Korans bestehen?

Oder leitet man eine geistige Revolution ein?

Entdeckt man wieder den Ursprungsislam?

Islam politisch gesehen

Vorstellen können wir es uns nicht!

Gelingt der Interkonfessionelle Dialog?

Und weil wir davon ausgehen, dass man von Seiten der IGGiÖ diese geistige Revolution nicht erleben wird wollen, so wird auch der Islam nicht erklären können, woher die Lehre des Tragens des Kopftuches eigentlich stammt.  Bis eben die Lehre in allen Bereichen nicht mehr besteht!

Dabei:

Wie einfach wäre es, sich nur auf Sure 5.68 und das Evangelium zu beziehen!

So das aus dem Kampf der Bundesregierung gegen das Kopftuch eine Menschenrechtsverletzung wird!

Was wie gesagt, die Korrektur des eigenen Standpunktes bedeutet!

Und wenn dies der Islam täte, so würde aus dem derzeitigen Handeln der Bundesregierung eine Menschenrechtsverletzung.

Aus diesem Eingeständnis heraus ein unheimlich wesentlicher Beitrag zum interreligiösen Dialog.

Ein Teil der Friedensarbeit zwischen Juden, Christen und dem Islam.

Dann, wenn der Islam wieder auf der Dreibuchlehre besteht.

Der Islam zur Ursprungslehre zurückkehrt!

Fazit

Die IGGiÖ wird es nunmehr also entscheiden müssen:

1.) Schaut sie zu wie das Kopftuch langsam verschwindet und beharrt weiter auf der heutigen Interpretation des Koran? Oder:

2.) Kehrt sie mit dem Islam zur Dreibuchlehre zurück?

Was meinen Sie?

Übrigens: Was das Nachstellen von Schlachten in Moscheen betrifft, so vertreten Österreichs Demokratische Philosophen (ODP) die Meinung, dass man solche  Moscheen ohne wenn und aber schließen kann. Was um alles in der Welt soll den nun das Nachstellen von Schlachten mit dem Koran und einem Glauben zu tun haben? Oder seht ihr das anders?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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