Deutschkenntnisse als Lebensgrundlage!

Zu einer durchaus heftigen Diskussion ist es am gestrigen Tag gekommen, liebe Freunde, als ich darauf hinwies, dass ich die Meinung vertrete, dass wenn die Linken den Migranten das Arbeiten untersagen und darauf verzichten, dass diese Deutsch lernen, die Tiroler GRUENEN wollen ja derzeit die Einbürgerung der Migranten auch ohne oder mit schlechten Deutschkenntnissen, zumindest die Auflösung der Schranke B1, diese Entscheidung wohl Wasser auf den Mühlen der etablierten Rechtsparteien wäre.

Standard: Tiroler GRUENE fordern Senkung der Deutsch-Hürde für Zuwanderer

Was mir wiederum einmal den Vorwurf einbrachte, es handle sich bei mir um einen „Brownie“.

Obwohl ich mich wahrscheinlich im Bezug auf das Recht auf Arbeit für Zuwanderer mit dem Projekt Arbeitswelt, dass damals im Wirtschaftsblatt unter dem Titel „Christlicher Orden im Spannungsfeld der KIAB“ landete, im Bezug auf die Menschenrechte fast am Meisten aus dem Fenster gelehnt habe.

Ich vertrete, und dazu stehe ich bis heute, die Auffassung, dass die allgemeine Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1948 Artikel 28 einem jeden Menschen das Recht auf Arbeit zusichert:

Artikel 23 (Recht auf Arbeit, gleichen Lohn)
1. Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.
2. Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
3. Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.
4. Jeder hat das Recht, zum Schutz seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten.

Glaube daran, dass ein Zuwanderer in die Lage versetzt werden sollte:

.) Einem Arzt im Fall eines Unfalls mitzuteilen, was ihm fehlt
.) Einen Vertrag lesen können sollte und
.) das es, dass hat mir das Projekt Arbeitswelt gezeigt, extrem schwer ist, wenn Menschen kein Deutsch können, für diese Arbeit zu finden.

Und da mir bewusst ist, dass man hierfür Deutschkenntnisse braucht, so haben wir von Österreichs Demokratischen Philosophen nicht nur ein Lippenbekenntnis zu diesem Thema abgegeben.

Nein, wir haben auch mit der Schaffung eines eigenen Deutschlerninstituts, der Wiener Lerndrehscheibe, gezeigt:

Wir helfen aktiv mit!

Ein Institut, welches auf Spendenbasis Deutschkurse anbietet.

Wiener Lerndrehscheibe

Sind der Meinung, dass der Zuwanderer hier integriert werden sollte.

Glauben aber auch, das sich die Zuwanderer selbst versorgen können soll.

Nicht die Allgemeinheit für die Erhaltung, sondern er selbst hierfür, zuständig wäre.

Würden daher das allgemeine Arbeitsrecht und freie Niederlassungsrecht auf gesamt europäischem Boden hergeben, die Flüchtlingshilfe und Einwanderung in das Sozialsystem aber stoppen.

Empfinden die Forderung der GRUENEN, keine Deutschkenntnisse für die Einbürgerung vorauszusetzen, so wie übrigens auch die Migrantenvereine selbst, als Schaffung einer Zwei-Klassen Gesellschaft.

.) Diejenigen, die sich selbst versorgen können. Weil sie Deutsch können.

Und:

.)Diejenigen, die dann permanent versorgt werden müssen. Weil sie es eben nicht können. 

Empfinden die Forderung mit Verlaub Zuwanderer feindlich!

Anmerkung: Für mich wäre es nach 15 Jahren leben in Österreich, so der Standard, so wie übrigens für 80 Prozent der Zuwanderer auch, eigentlich fast unvorstellbar kein Deutsch zu können. Da gehört schon eine gewisse Ignoranz meines Umfeldes dazu, in dieser Zeit nicht automatisch Deutsch gelernt zu haben. Oder?

Und lehne daher den Ansatz der Tiroler GRUENEN ab.

Bin für die Beibehaltung des bisherigen Systems.

Aus dem Standard Artikel:

Derzeit muss für die Verleihung einer Staatsbürgerschaft das Niveau B1 des „gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen“ erfüllt sein. – derstandard.at/2000015249058/Tiroler-Gruene-fordern-Senkung-der-Deutsch-Huerde-fuer-Zuwanderer

Nicht weil ich etwas gegen Zuwanderer hätte, sondern weil Österreichs Demokratische Philosophen für eine homogene Gesellschaft eintreten.

Die Meinung vertreten, dass Menschen miteinander, anstatt gegeneinander leben sollten.

Und das etwas schwierig wird, wenn sie sich nicht miteinander verständigen können.

Erstaunlich eigentlich, dass man hierfür den Vorwurf erhält:

Man wäre ein „Brownie“!

Begründung: Sie reden auch mit der demokratisch legitimisierten Regierungspartei FPÖ. Daher sind sie ein „Brownie“. (Würde ich das nicht tun, dann wäre ich meinem Verständnis nach in gewisser Weise faschistoid veranlagt. Oder? Denn dann grenze ich eine Regierungspartei aus!

Finden Sie nicht?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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