Sebastian Kurz: Ein neuer Kreisky?

Eigentlich hatte ich ja einer jungen Dame, Frau Mahmuriye Arscan (33) in der Pizzaria Eduardo im 3. Bezirk am heutigen Tag versprochen einen Artikel darüber zu schreiben, dass die Jugend in der Politik deutlich mehr mitreden können sollte.

Ein Thema, bei welchem ich ihr durchaus zupflichte.

Weil es eben die Jugend ist, die heute durch die Einzahlungen in den Generationenvertrag der Pensionsversicherung dieses System am Leben erhält.

Die Abschaffung von Notstand und Mindestsicherung tatsächlich dazu beigetragen hätte, dass sich mögliche junge Mütter überlegen, ihre Kinder überhaupt erst zu bekommen.

Weil sie nicht wissen, ob sie diese versorgen können.

Und ich ja überhaupt ein Anhänger der Direkten Demokratie bin.

Also die Meinung vertrete:

Einer denkt, zwei denken mehr und alle miteinander, also auch die Jugend, findet die Lösung.

Ich konnte ihr also in vollem Umfang beipflichten.

Aber in gewisser Weise auch wieder nicht.

Verstehen Sie mich nicht falsch! Die Jugend gehört in die Politik.

Und ja, die Jugend sollte ihre Zukunft aktiv mit gestalten!

Aber: Tut sie das nicht gerade?

Ist denn nicht unser Bundeskanzler Sebastian Kurz gerade erst einmal 32 Jahre geworden?

Also: Etwa im selben Alter wie Mahmuriye.

Stellt denn die Liste Sebastian Kurz nicht grossteils eine Mannschaft aus der jungen ÖVP?

Und zeigt, wie leistungsstark die Jugend in der Politik agieren kann?

Ja! Der Notstand und die Mindestsicherung die sollten nicht abgeschafft werden!

Und darauf hat man inzwischen auch verzichtet!

Das haben die Liste Sebastian Kurz und die FPÖ beschlossen.

Und: Wir, die Obdachlosen in der Politik, die jetzigen Österreichischen Demokratischen Philosophen waren für den Verzicht der Anlass!

Und das nicht nur, damit Österreich mehr Geburten erhält!

Nein. Weil wir Notstand und Mindestsicherung für eine Neuauflage des Projekts Arbeitswelt brauchen!

Als Grundgehalt.

Und wir haben dies der Bundesregierung auch mitgeteilt.

Ja sogar eine Demo „Österreich muss demokratisch werden“ geplant.

Und was passiert dann?

Die selbe Bundesregierung, die zuvor noch den Beschluss gefasst hatte, Notstand und Mindestsicherung abschaffen zu wollen, gibt sich ohne Druck einen Ruck und stellt plötzlich fest:

Notstand und Mindestsicherung werden bleiben!

Und so eine Einstellung habe ich in Wahrheit überhaupt nur ein einziges Mal in Österreichs Geschichte erlebt:

Als Bruno Kreiskys auf Zwentendorf verzichtete!

Weil ihm die Volksmeinung, so wie jetzt der türkis-blauen Regierung einfach wichtiger war.

Auf ein vollausgebautes Kernkraftwerk!

Und jetzt kommt der Punkt:

Diesmal ist dies eine ganze Mannschaft. Eine junge Mannschaft. Übrigens auf beiden Seiten.

Sowohl ÖVP als auch FPÖ.

Menschen mit Hoffnungen und Visionen!

Junge Leute, für die wieder einmal die Volksmeinung zählt.

Die das Wort „Politik“ im Sinn „politos“ auslegen.

Politisch und demokratisch leben.

Und da muss ich sagen:

Was eigentlich heißt, die Jugend hätte in der Politik momentan nichts mitzureden?

Da müssen wir uns von Österreichs Demokratischen Philosophen schon anstrengen, mitzuhalten.

Es mag sein und das habe ich nicht gefragt, in welcher Partei die Jugend nicht zählt?

Ich jedenfalls frage mich seit dem Beschluss des Verzichts auf Abschaffung von Mindestsicherung und Notstand:

Wird Sebastian Kurz ein zweiter Kreisky?

Was meint Ihr?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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