Staatsbankrott? Und was jetzt?

Auch wenn ich es ungern sage, liebe Freunde! Aber die Grundlage dafür, dass es derzeit zwischen den einzelnen Parteien so kriselt und sich manche bereits bewusst aus der Verantwortung stehlen, liegt daran, dass Österreich mit einer Staatsverschuldung von mindestens 946,8 Milliarden EURO deutlich über den Maastricht Kriterien liegt.

Und wenn man derzeit offizielle Stellen befragt, diese einem ehrlich zur Antwort geben:

Es wäre schön, wenn es nicht mehr wären!

Die Welt: So wahrscheinlich ist Argentiniens Staatspleite

Sich also Österreich, auch durch die Griechenland Pakete, Zahlungen an eine Europa-Armee, usw. inzwischen so weit verschuldet hat, dass wir als Netto Zahler der EU beinahe selbst schon vor dem Staatsbankrott stehen.

Und daher, man sieht es wenn man über Wiens Strassen geht, bereits ganze Hochhäuser von Kaufhäusern, ehemalige Filialen von Lebensmittelketten wie dem Zielpunkt und Reihenweise Klein- und Mittelunternehmen, einfach nur noch leer stehen.

Sprich: Offensichtlich sichtbar die Staatsschulden inzwischen Österreich auffressen.

Und weil die Parteien Sorge haben, dass wenn die Menschen die Wahrheit erführen, sie nicht mehr gewählt würden, man eben offiziell ganz andere Zahlen bekannt zu geben scheint, als der Realität entsprechen.

Da schreibt man dann drauf: „Offizielle Statistik“!

Womit ich die Gegenfrage stellen möchte:

Und wo finde ich die Inoffizielle?

Denn das dies auf Dauer bestimmt nicht viel Sinn machen wird, mit falschen Zahlen zu jonglieren, dass leuchtet bestimmt einem jeden ein!

Und die Kreditgeber orientieren sich nicht an den „offiziellen Statistiken“, sondern an den „realen Buchwerten“.

Es ist also und da gebe ich Norbert Josef Huber von der CPÖ Recht, höchste Zeit einmal darüber nachzudenken, wie man Österreich entschuldet!

Denn noch gibt es mehrere Ansätze:

Über die EZB

Der Ansatz der Entschuldung über die EZB ist derzeit ein laut propagierter.

Die EZB soll Österreich entschulden!

Und das ist ein Ansatz, bei dem wir mit Sicherheit sagen können, dass dies im Worst Case ganz bestimmt passiert. Denn:

Das nennt man ESM. Europäischer Schutzmechanismus.

Sollte Österreich weiter in die Pleite schlittern, schön wäre es natürlich, wenn man dies verhindern könnte, noch schöner, wenn das Nulldefizit der neuen Bundesregierung tatsächlich greifen würde, es ist nur ein wenig schwer zu glauben, dann wird in Österreich genau das selbe passieren wie in Griechenland.

Dann greift der ESM. Dann schließen zuerst die Banken und die Gelder der Sparer werden eingefroren. Dazu genutzt Teile der Staatsschulden abzudecken.

Gleichzeitig aber wird dann in den anderen EU Staaten ein Mechanismus angeworfen, die Steuern erhöht und ein „Österreichpaket“ geschnürt.

Ein Paket, welches Österreich dann Geld zur Verfügung stellen soll.

Allerdings nur, wenn Österreich sich zu 100 Prozent den Ansagen aus dem Ausland unterwirft.

Das Problem hierbei ist also, so sieht man es in Griechenland, dass Österreich ab diesem Zeitpunkt keinerlei Eigenentscheidungen mehr treffen könnte.

Die Bevölkerung nicht nur ihr Geld auf den Banken verliert, sondern auch unter dem „Spardruck“ leben muss.

Der Verlierer der Entschuldung durch die EZB ist also das Volk!

Die Legitimistische Lösung

Im Fall von Österreich gebe es ja da und darauf haben wir bereits x-fach hingewiesen auch eine Möglichkeit B.

Einen alternativen Plan.

Die legitimistische Lösung.

Denn: Da durch Zufall oder Gottes Fügung die Deutschösterreicher, oder Deutschnationalen, am 21.10.1919 im Staatsgründungsgesetz erklärten, dass sie sich in keinerlei Rechtsnachfolge des Kaisertums Österreich befänden, sprich sie eigentlich ein vollkommen anderer Staat wären, so könnte man sich auf den Standpunkt stellen:

Nun gut! Bedeutet: Wir haben also zwei Staaten.

Einen mit sehr hoher EURO Verschuldung. Die Republik. Welcher die Zeitung „Die Welt“ bereits die Bankrottgefährdung voraussagt und einen zweiten, das Kaisertum mit  einer hohen KRONEN Verschuldung.

So das zwar der Schuldenberg auch hoch sein dürfte.

Da aber der Wechselkurs von KRONEN auf EURO bei 20.000 KRONEN heute gerade einmal 0,14 Cent ausmacht, die Schulden jedenfalls so weit senkt, dass man sie begleichen könnte.

Zugegeben: Auch nicht nur die optimale Lösung. Weil Menschen die der Republik Österreich mit Staatsanleihen unter die Arme gegriffen haben, hierbei ihre Gelder verlieren könnten.

Es unter Umständen in anderen Staaten dazu führt, dass Banken ins Schwimmen geraten, so das dort dann die EZB wieder aushelfen muss.

Es aber letztendlich deutlich weniger Leidtragende sind, als im Fall einer EZB Lösung.

Abwarten auf den Staatsbankrott

Sicherlich könnte Österreich auch auf den Staatsbankrott warten.

So wie dies die Griechen letztlich getan haben.

Da sich Österreich in einer EURO Zone befindet, sprich zu den Staaten gehört, bei denen dann der ESM greifen würde, wäre dies dann eine Verpflichtung von ganz Europa, sprich sämtlichen EU Staaten, Österreich aufzufangen.

Den EURO in Österreich zu retten!

So wie übrigens im Fall 1 der „EZB Entschuldung“ auch.

Nur: Das man sich im Fall 1 selbst noch bewegen kann und daher die Bedingungen zum Teil aushandeln.

Was man in diesem Fall auf keinen Fall mehr könnte.

Worst Case – Ja oder Nein?


Zugeben möchte ich auch, dass ich mich im Bezug auf den finanziellen Notstand Österreichs auch täuschen könnte.

Diese Nachrichten nur dem Mainstream und ökonomischen Plattformen entnehme und daraus resultierend dann meine Überlegungen anstelle.

Die Grundlage für meine Überlegungen stammen aus dem ökonomischen Cafe:

Ökonomisches Cafe: Update zu den Europa Staatsschulden: – Gipfelsturm 2

und der Zeitung „Die Presse“:

Die Presse: Österreich hat 948,6 Milliarden Euro „echte“ Schulden

so wie obgenannt der Zeitung „Die Welt“.

Ich habe zwar versucht die „echte“ Staatsverschuldung auch bei den offiziellen Behörden in Erfahrung zu bringen, dabei aber nur zur Antwort erhalten:

Wir wären froh, wenn es nicht mehr wären.

Wieviel Staatsschulden Österreich also tatsächlich hat?

Ich weiss es nicht!

Sicher ist nur, dass es die offiziell benannte 300 Milliarden EURO Marke übersteigt und Zeitungen, die fragen ob Österreich bankrott wäre oder aber Zahlen wie die Presse bekannt geben, trotz sonstiger Kreditschädigung nicht geklagt werden.

Und genau das ist für mich Besorgnis erregend!

Finden Sie nicht?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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