Ostergedanke: Frieden bedeutet Toleranz!

Sagt mal, liebe Freunde, ist es Euch am gestrigen Tag, als ihr über den Anschlag in Münster hörtet, inzwischen ist man ja der Meinung, es wäre gar kein Terroranschlag gewesen, auch so ergangen. Ich meine, dass mein erster Gedanke war:

Das waren sicherlich wieder einmal die Islamisten!

Und weil man uns lang genug von Seiten des Mainstreams eingehämmert hat, dass Anschläge eigentlich nur noch die Leute vom „Islamischen Staat“ verüben, da hätte eine IRA, eine RAF und wie sie alle hießen kaum noch eine Chance beachtet zu werden, so denkt man sofort in solchen Zeitpunkten an den Islam.

Und findet das Verbot der Kopftücher, welches HC Strache und in der Folge auch Sebastian Kurz fordern für durchaus richtig!

KURIER: IGGiÖ rät muslimischen Frauen zum Kopftuch

Ja, diese Menschen müssen an der Ausübung ihres Glaubens gehindert werden!

Artikel 18 (Gedanken-, Gewissens-, Religionsfreiheit)
Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.

Dabei wird allerdings und das ist Etwas das ich beobachtet habe, darauf vergessen, dass es gerade die IGGiÖ, die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich, also die offizielle Vertretung des Islams gewesen ist, die vom „Islamischen Staat“ am Härtesten bedroht wurde.

Wo ja der „Islamische Staat“ ankündigte, man würde die Imame töten:

KURIER: Der IS ruft zu Mord an Österreichern auf

Weil die IGGiÖ zum Entsetzen der Islamisten sich auf Sure 3.55 beziehend, zu bedenken gab, dass Christen laut Koran gar keine Ungläubigen sind:

Sure 3.55
Als Allah sagte: „O ʿĪsā, Ich werde dich (nunmehr) abberufen und dich zu mir emporheben und dich von denen, die ungläubig sind, reinigen und diejenigen, die dir folgen, bis zum Tag der Auferstehung über diejenigen stellen, die ungläubig sind. Hierauf wird eure Rückkehr zu Mir sein, und dann werde Ich zwischen euch richten über das, worüber ihr uneinig zu sein pflegtet.

Sich die IGGiÖ nicht von den Christen, sondern von den Islamisten distanzierte!

So das sich meinem Verständnis nach der sogenannte „Glaubenskrieg“ in Österreich zwischen dem Islam und den Christen bei genauerer Prüfung derzeit eher einseitig abspielt.

Von Seiten der Christen gegenüber dem Islam!

Man von Seiten der Christen auf das wichtigste Gebot einfach vergisst:

Lk 10,27
Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« (5. Mose 6,5; 3. Mose 19,18).

Uns also die Islamisten angreifen, die ja wie wir sehen auch den Islam angreifen und wir uns hierfür beim Islam revangieren.

Man sich also fragen müsste, ob wir damit nicht eher die Islamisten unterstützen?

Und genau das möchte ich am heutigen Tag einmal gerade zu Ostern zu bedenken geben.

Denn wie steht es im Hohelied der Liebe:

1Kor 13,1
Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.

Amen.

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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