Die „3F“ oder doch einige Stunden etwas tun?

Die Frage, die sich nun stellt ist doch ganz einfach. Was ist besser, das Geld fürs Nichtstun bekommen oder doch sich sozial einbringen? Wer wie ich eine Person fragt, die arbeitslos  nur täglich isst und schläft, der kommt bald drauf, dass so ein Leben kein Leben ist. Und warum ist das so? Weil jeder Mensch natürlich eine Aufgabe braucht. Und ein Arbeitsloser, der nur zu Hause fernsieht, und nicht hinaus kommt, kann logischerweise noch trübsinniger werden. So kenne ich einen jungen Menschen, nennen wir ihn Peter, der uns schon öfters bittet, dass er endlich für uns Rasen mähen und im Garten arbeiten kann. Der also fast freiwillig einige Stunden etwas tun möchte. Weil ihm das Nichtstun schon so auf die Nerven geht. Diese „3 F“ ihm schon fast auf den Kopf fallen und er sich bereits nutzlos fühlt.

Unser Peter, der eben seit Jahren arbeitslos zu Hause sitzt, keine Aufgabe hat, fühlt sich schon so mies, dass er hinaus möchte. Denn er sieht jetzt selber ein, dass so ein Leben mit der Zeit fad wird.

Daher plädiert unser Präsident Hans-Georg mit Recht darauf, dass die Arbeitslosen freiwillig einige Stunden tätig sein sollten.

Nur dadurch kommen sie aus der „3F“ Falle heraus, und verfallen nicht so leicht dem Gedanken: Mich braucht ja eh niemand.

Es gibt genug Vereine, es gibt genug soziale Einrichtungen, Institutionen und andere Organisationen oder auch kirchliche Einrichtungen, die händeringend solche freiwilligen Helfer benötigen würden.

Das jemand erklärt, lasst die Arbeitslosen zu Hause, die “ 3F “ genügen ihnen, finde ich auch deshalb sehr fragwürdig.

Denn das ist wie ein Abstellgleis. Wie ein abschieben. Wie eine Erklärung: Weg, weg mit Euch! Ihr werdet nicht gebraucht.

Und das finde ich aus meiner Sicht eine falsche Einstellung.

Und welche Meinung haben Sie dazu?

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