Anschluss an Deutschland: Das „offizielle Österreich“ gedenkt (Satirische Betrachtung)

Mit einer Gedenkfeier, liebe Freunde, begeht am heutigen Tag das „offizielle Österreich“, so der Teletext auf ORF, einen Gedenktag an den inoffiziellen Anschluss an Deutschland vor 80 Jahren, weil ja beim inoffiziellen Österreich, dem Kaisertum Österreich, dieser bereits am 11.11.1918 erfolgte.

11.November 1918, Einmarsch der Deutschen

Info-direkt: Österreich und seine Ersatzkaiser

Die Verfolgung der Legitimisten bereits lange vor dem 12.März 1938 begann. Nämlich mit dem 11. und 12. November 1918.

.) Wikipedia: Die Ausrufung der Republik Deutschösterreich
.) Wikipedia: Deutschösterreich

Das inoffizielle Österreich bereits seit diesen Tagen mit deutschen Interessen kämpft!

Ja, damals am 11.November 1918 waren deutsche Agenten mit dem Wunsch Österreich zu Deutschösterreich umzubenennen, an Deutschland anzuschliessen und in die Rechtsnachfolge des Kaisertums Österreich zu gelangen, in das Schloss Schönbrunn eingedrungen und hatten nach langem zähen Ringen den Kaiser Karl I. der ganz offensichtlich nicht abdanken wollte in das Exil vertrieben.

KURIER: Habsburger Abdankung und Exil

So das das Haus Habsburg bis 1961 ein Einreiseverbot in Österreich erhielt!

Angefangen die Legitimisten zu Verzichtserklärungen zu nötigen!

Allerdings offensichtlich nicht mit der Ententene gerechnet!

Eine Ententene die in St. Germain das Deutschösterreichertum untersagte.

Der deutschnationale Plan B

Ein Plakat der Deutschnationalen Volkspartei aus dem Jahr 1932.

Eine Untersagung die dann zu einem Plan B führen sollte.

Dem Staatsgründungsgesetz vom 21.Oktober 1919 und die Gründung der Deutsch(national)en Arbeiterpartei (DAP).

In deren Rechts-Nachfolge die National-Sozialistische (NSDAP) entstand.

Welche gemeinsam mit den anderen deutsch-nationalen Parteien daran arbeitete, den „Fehler der Ententene von St. Germain“, die Untersagung des Anschlusses an Deutschland und Umbenennung in Deutschösterreich, später eben Ostmark, zu beheben. Österreich doch noch zu einem Teil Deutschlands zu machen.

Während dem man in Österreich einen Bürgerkrieg startete, so das der Obmann der NSDAP, Adolf Hitler am 12.März 1938 mit dem Message „Heim ins Reich“ in Österreich bejubelt einmarschieren konnte.

12.März 1918

Bitte nicht böse sein: Nicht wir reden von einem OFFIZIELLEN Österreich, sondern der Teletext von ORF.

Eine schlimme Zeit für Österreich,  so das die jüdische Bevölkerung vor wenigen Tagen, als sie beklagte, dass man ab dem 12. März 1938, ab dem Einmarsch Hitlers nicht mehr in Schönbrunn spazieren gehen konnte, durchaus Recht hat.

Etwas das zur Kaiserzeit vollkommen undenkbar gewesen wäre.

Eine Zeit, in der der Schlossgarten Schönbrunn eine Begegnungszone verkörperte.

Wenn also heute das „offizielle Österreich“, so sagt es der Teletext des ORF, mit seiner Gedenkfeier an den Beginn der Verfolgung in Österreich durch den Einmarsch von Adolf Hitler gedenkt, wäre es schön, wenn man auch einmal zugibt, dass die Verfolgung in Österreich schon viel früher begonnen hatte.

Mit dem Einmarsch der Deutschösterreicher in Schönbrunn.

Auch wenn dies das inoffizielle Österreich betrifft!

Otto von Habsburg protestiert aus dem Exil

Vielleicht auch einmal höflich darauf hinweisen würde, dass gerade Otto von Habsburg es versuchte aus dem Exil heraus Hitler den Einmarsch in Österreich zu verwehren!

Die Presse: Otto von Adolf Hitler steckbrieflich gesucht

Der Kaiser, der Staatschef des inoffiziellen Österreich, hierfür sogar auf der Fahndungsliste des 3.Reiches landete.

Während dem sämtliche andere Parteien, wie dies die Wiener Zeitung erzählt, 1938 deutschnational gewesen wären!

Wiener Zeitung: Deutschnational waren sie irgendwie alle

Hitler begeistert begrüsst wurde!

Weil man hierdurch das Ende des Bürgerkriegs zwischen der Heimwehr und dem Schutzbund erwartete!

Hitler also als Friedensbringer erwartet wurde!

Weil zur selben Zeit Österreicher auf Österreicher schossen! Man Hitler als letzte Chance begriff!

Fazit

Heute also so zu tun, als wäre man 1938 gegen den Einmarsch Hitlers gewesen, wäre falsch.

Ebenso falsch, als nicht darauf hinzu verweisen, dass von Seiten des Kaisertums Österreich, Otto von Habsburg, Dollfuss, Winterstein, u.a. durchaus permanent einen Widerstand gegen das 3. Reich gegeben hat!

Menschen, die teilweise in Fortitudine ihren Mut mit dem Leben bezahlten!

Und damals nur bedauerten, dass die Schüsse unerwähnt verhalten!

Österreich verteidigten, auch wenn sie zuvor schon unter der Verfolgung durch die Deutsch-Österreicher gelitten hatten!

Warum die offiziellen Parteien nicht schossen?

Ob ihnen die Munition im Bürgerkrieg bereits ausgegangen war?

Die Presse: „Kummts auße, wenns euch trauts“: Die Schüsse von Schattendorf

Nun, wer weiss?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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