Andrea Kellner: Das Leben nach dem Tod

Ganz ehrlich, Freunde.

Auch heute hat es mich wieder einmal erschüttert, als ich im Facebook las, dass am 22.1.2018 eine Bekannte mit der ich einige Zeit lang Kontakte pflegte, eine FPÖ Gemeinderätin, Andrea Kellner,  verstorben ist.

Eine Bekannte, die mich vor gut 4 Jahren über Facebook anschrieb, weil sie die Meinung vertrat, dass der FPÖ die von mir vorgezeigte Linie durchaus besser stehen würde.

Sich einmal mit mir darüber unterhalten wollte!

Jemand, der, so stellte ich es in der Folge bei einem persönlichen Treffen im Goldenen Löwen am Südtirolerplatz fest, selbst noch an die Werte Dr. Harald Ofners glaubte.

Den von mir immer wieder angepragerten Wechsel von Liberalität zum Deutschnationalismus ebenso wahrnahm wie ich. 

Beklagte, dass man den Liberalen bei der FPÖ quasi kaum noch einen Platz gelassen hatte.

Etwas, dass ich persönlich ja genauso erlebte!

Andrea Kellner war also eine Leidensgenossin.

Wir haben daher in weiterer Folge, immer dann wenn es Probleme gab, miteinander telefoniert und geschaut, gemeinsame Lösungen zu finden.

Bis irgendwann, ich weiss eigentlich nicht genau warum, der Kontakt plötzlich abbrach.

Das ich am heutigen Tag von ihrem Tod also über Facebook erfahren muss, tut mir fast genauso leid, wie das ich es auch zu Lebzeiten nicht mehr schaffte mit Helmut Stubner auf gleich zu kommen. 

Zwei Todesfälle, die mich vor die Frage stellen, ob ich nunmehr eigentlich die Zeit effizient genug nütze.

Eine geliehene Zeit, so wie es Lord Baden Powell ausdrückte, die wir nützen sollten.

Um letztendlich so wie er sagen zu können:

Ich habe meine Aufgabe erfüllt und bin nach Hause gegangen.

Ein Zuhause, auf das ich, wenn ich es so wie bei Andrea Kellner weiss, dass es sich um gläubige Menschen gehandelt hat, hinweise und sage:

Seid nicht traurig. Sie ist nicht tot! Nur nach Hause gegangen.

Dorthin wohin wir alle eines Tages folgen werden!

Wo man sich heute schon fragt:

Welche Früchte haben sie erbracht?

Mt 7,20
Darum, an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.

Andrea Kellner war ein Mensch, der für die Werte der alten FPÖ zur Zeit der Toleranz kämpfte. Sich niemals wirklich von der eines Norbert Stegers trennte.

Sondern die Liberalität bevorzugte.

Eine echte alte Liberale in einer heute zu Tage immer mehr zum deutschnationalen Lager verkommenden FPÖ.

Eine Mitstreiterin von Dr. Harald Ofner.

Die versuchte, die Welt ein Stück besser zu hinterlassen, als sie diese vorgefunden hatte.

An alle Angehörigen Andrea Kellners also ein herzliches Beileid, auch von uns Obdachlosen in der Politik (ODP), aber gleichzeitig der Hinweis:

Kopf hoch. Andrea hat ihre Aufgabe erfüllt und ist nach Hause gegangen.

Ganz sicher!

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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