Fliegender Wechsel? Sebastian Kurz soll Farbe bekennen! (Satirische Betrachtung)

Das es in den letzten Jahren immer mehr braune Elemente in die FPÖ Leitung gespielt hatte, liebe Freunde, braune Elemente, welche uns von den Freiheitlichen zwar durchaus bewusst waren, dem Otto Normalverbraucher aber als Einzelfälle erschienen, war für interne durchaus klar zu erkennen. Nicht allgemein sichtbar. Aber:

Wenn es prodelt!

Sehr wohl hinter verschlossenen Türen!

Dies war die Grundlage dafür, dass sich Parteien wie das Liberale Forum oder auch das BZÖ abspalteten, oder gestandene Nationalräte wie Dr. Harald Ofner keine Mandate mehr übernahmen.

Abspaltungen, welche ohne Wählerverluste für die FPÖ über die Bühne gingen!

Und so kam man schließlich zu dem Entschluss, dass es nur einen einzigen Weg geben würde, dies dem Volk klar vor Augen zu führen:

Einmarsch 1938

Man müsste sich darauf verlassen, dass das Volk anders als 1938, als Hitler in Österreich einmarschierte, diesen nicht begrüssen, sondern bei einem Neuanlauf ablehnend reagieren würde. Nur hat damals niemand bedacht, dass die Armut schon so groß war, dass die meisten Menschen jedem nachliefen, der ihnen Brot und Arbeit versprach, egal aus welcher Richtugn er kam.

So das zwar die FPÖ als zweitstärkste Mannschaft in die Regierung käme, immer darauf hoffend, dass die stärkste Partei, in dem Fall die Liste Sebastian Kurz dieser Tendenz dann doch Paroli bietet,  der Spuk dann aber dadurch zu Ende geht, dass das Volk das wahre Gesicht einer heutigen FPÖ erkennt.

Die Parallelen der Geschichte dann wahrnehmen würde!

Denn gerade dann, wenn die FPÖ in die Regierung kommen würde, wäre sie notgedrungen dazu gezwungen, das Visier zu öffnen!

KRONE: Nächster Fall – Burschenschaften: Erneut Nazi-Texte in Liederbuch

Und da würde auch das Volk erkennen, was man sich tatsächlich eingekauft hatte!

Warum sich zahlreiche Mannschaften, wie das Liberale Forum oder auch das BZÖ abgespaltet hatten!

Legitimismus vs. Nationalsozialismus

Der Kampf zwischen dem Legitimismus, den Kräften des BZÖ oder auch des Liberalen Forums, den Österreichern und Österreicherinnen unter den Freiheitlichen, welche Otto von Habsburg zum Teil die Treue halten, sich 1938 gegen den Einmarsch Hitlers wehrten und den Deutsch-Österreichern Widerstand leisteten und  den Deutschnationalen, welche die Zeit glorifizieren ist bei der FPÖ uralt.

Er begann schon in den Gründungstagen zwischen Herbert Alois Kraus, sowie Viktor Reimann den Gründern des VDUs auf der österreichischen Seite und Anton Reinthaller von der Freiheitspartei auf der deutschnationalen!

Und er zog sich all die Jahre hindurch bis Knittelfeld.

Bis in die Tage eines Dr. Jörg Haiders.

Was ist BZÖ?

Die Grundlage warum es in Knittelfeld letztlich zur Spaltung kam, war, dass Dr. Jörg Haider sich getraut hatte, das deutsche Kultur- und Gedankengut aus dem FPÖ Programm zu entfernen.

Also zum Österreich Legitimismus zurückkehren wollte!

Etwas, dass von den Deutschnationalen in seiner Partei nicht besonders gerne gesehen wurde. Und später, zu Zeiten HC Straches, hat man ja dann das „schwere Vergehen“, wieder korrigiert.

Neuerlich das deutsche Kultur- und Gedankengut in das Parteiprogramm aufgenommen.

Während dem sich auch Jörg Haider mit der Bezeichnung Bündnis für die Zukunft Österreichs (BZÖ) klar deklarierte!

Was dann zu einem erbitterten Kampf zwischen der FPÖ und dem BZÖ führte!

Welcher Flügel setzt sich durch?

So besteht seit Anfangstagen der FPÖ die selbe Frage:

Welcher Flügel setzt sich durch?

Der deutschnationale Flügel eines Anton Reinthallers? Die heutige FPÖ!

Oder doch der Österreich legitimisierende Flügel eines Herbert Alois Kraus und eines Viktor Reimanns? Das heutige CSÖ (BZÖ)!

Prägt die Welt der Freiheitlichen die Frage:

Wer denn nun eigentlich die Nase vorne behalten könnte?

Die Nazis, oder sind wir freundlicher und sagen dazu Deutsch-Österreicher oder auch Deutschnationale, oder die Legitimisten, die Österreicher/innen, die manche dann auch Templer nennen.

Wikipedia: Nazi

Und genau das prägt die Geschichte der FPÖ.

Warum Abspaltungen?

Führt seit vielen Jahren zu immer wieder neuerlichen Abspaltungen, in dem die PRO ÖSTERREICHER/INNEN unter den verschiedensten Namen gehen!

So das letztendlich immer weniger PRO ÖSTERREICHER/INNEN bei der FPÖ verbleiben. Es also noch mehr Deutschnationale in die Führungsebenen spülen muss.

Weil es wir Anderen, die Legitimisten, längst aufgegeben haben, dass sich die FPÖ noch einmal in Richtung VDU entwickelt!

Was bringt eine Historikerkommission, wenn die Liberalen längst die FPÖ verlassen haben?

Der christlich-liberale Arm, den nunmehr unter anderem wir vom Christlich Sozialen Österreich (CSÖ) vertreten, nicht mehr vorhanden ist?

Weil man ganz einfach Jahre lang nicht gegen die Deutschnationalen in der FPÖ aufgekommen ist! 

So das wir uns in der Folge dazu entschlossen:

WIR GEHEN!

Ja, selbst gestandene Politiker wie Jörg Haider, Ursula Haubner, Heide Schmidt oder Helmut Frischenschlager die Segel streckten! 

Burschenschaften sind nicht alleine Schuld

Und wenn man schon einmal über Liederbücher nachdenkt, so sollte man sich nicht fragen, wer diese Liederbücher hat, sondern wer eigentlich den Druck bezahlt hat?

Übrigens: Wenn man momentan primär den Burschenschaftern den Vorwurf macht, sie wären für diese Entwicklung verantwortlich, so ist dies sicher falsch.

Dort fällt es zwar momentan mit deren Liederbüchern besonders auf, aber man sollte sich viel eher fragen:

Wer für diese Bücher die Druckkosten übernimmt?

KURIER: Neuer Liederbuch-Fall, neuer Ärger für FPÖ

Denn der deutschnationale Ansatz ist viel breiter gesteckt, als das er nur die Burschenschafter erfassen würde.

Das weiss ich, weil ich schon 1987, ja, noch zu Zeiten Jörg Haiders, damals als Delegierter der FPÖ zum niederösterreichischen Landesparteitag erleben musste, dass sich FPÖler im Bezirk Mödling oder sagen wir besser genauer in Biedermannsdorf,  mit „Heil“ grüssten.

Damals also schon wirklich rechte Elemente in der FPÖ zu finden waren!

Und man dann aus Gründen dessen, dass ein FPÖler in den USA ein Buch über die deutsche Geschichte der Jahre 1938 bis 45 heraus gebracht hatte, mich meiner Funktion enthob.

Um sie letztendlich genau dieser Person zukommen zu lassen.

Weil ich mich getraut hatte, mich dazu zu bekennen, dass ich ein „Liberaler“ wäre!

Und das war noch in einer Zeit eines Dr. Jörg Haiders. Vor dem Beginn der Abspaltungen.

Aus eigener Erfahrung

Ich habe dann immer wieder versucht mit Projekten wie „Freiheitliche Christen“, „Unterstützung der Freidemokraten“ (die Hoffnung einer Rechtsabspaltung), „Norbert Hofer vom St. Georgsorden“ usw. den alten Wind eines Herbert Alois Kraus oder Viktor Reimanns, ja eines Norbert Stegers in die Partei zurück zu bringen, obwohl ich selbst schon lange kein Mitglied mehr war.

Also von Aussen.

Sogar versuchte, die freiheitlichen Parteien wie Puzzle-Steine wieder zu vereinen, so das zumindest die Möglichkeit besteht, aus mehreren Schubladen als nur der „deutschnationalen“ Schublade, Funktionäre zu wählen.

Es hat sich aber gezeigt:

All diese Versuche haben nicht wirklich gefruchtet!

Mt 7,20
Darum, an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.

Bis ich festgestellt habe:

Diese Partei ist meiner Meinung nach nicht so leicht zu reparieren!

Und es schliesslich ganz aufgab.

Was notwendig wäre: Ein Fliegender Wechsel!

Jetzt, wo die FPÖ in der Regierung ist, zugegebener Massen aber auch die Liberalen längst das Lager in Richtung Liberales Forum, BZÖ nunmehr auch CSÖ verlassen haben, da lässt die FPÖ ihr Visier offen. Nur, wie lange Sebastian Kurz dieses Spiel noch aushalten wird, ist offen.

Und da sehen die Menschen das meiner Meinung nach grösste Problem einer FPÖ, sie hat keine anderen Funktionäre mehr ausser Deutschnationale.

Da kann man nun erkennen, was tatsächlich bei der FPÖ für Mitglieder verblieben sind.

Und das führt, bedauerlicherweise derzeit zu einem Skandal nach dem anderen!

So das ich mich frage, ob Lot wohl heute noch zehn Gerechte fände?

Und sich wohl auch die Wähler/innen die Frage stellen müssen:

Wollen wir das wirklich?

Es letztlich an Sebastian Kurz liegen wird, wie sich Österreich weiter entwickelt.

Wollen wir das eigentlich?

Denn:

Nun weiss man ja was man da gewählt hat bzw. über welches Potential eine FPÖ heute noch verfügt!

Kann sich überlegen: War diese Entscheidung zur Koalition richtig?

Eine Entscheidung die wir vom CSÖ für uns persönlich schon lange getroffen haben!

Eine Entscheidung, welche wir mit den Kräften des Liberalen Forums und des BZÖs teilen. 

Menschen, die auch immer wieder nur, durch neuerliche Abspaltungen auf eine problematische Entwicklung verweisen wollten!

Und dann zu Kenntnis genommen haben:

Wir kommen gegen diese Kräfte nicht an!

Sich innerlich vielleicht so wie ich gesagt haben:

Das Volk wird es erst verstehen, wenn es die Tatsache selber sieht!

Also JETZT!

JETZT, wo die FPÖ in der Regierung sitzt!

Und der Dreck Meter hoch spritzt!

So das wir nur darauf warten, bis sich Sebastian Kurz durch einen Fliegenden Wechsel aus der Affäre zieht. Denn auf Dauer können ihm diese dauernden Stolpersteine nur Schaden, was meinen Sie dazu?

Was denken Sie dazu?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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