Steuern senken, gleich?

Auch wenn ich den Wunsch, die Steuern mit sofortiger Wirkung zu senken, liebe Freunde, durchaus verstehe, immerhin erklären ja auch wie Obdachlosen in der Politik (ODP) immer wieder, dass die steuerliche Belastung bis 1918 gerade einmal 10 Prozent betrafen, so muss man einmal ganz ehrlich sagen:

Es wäre zum gegenwärtigen Zeitpunkt bei diesem Staatszustand gar nicht möglich.

Und zwar nicht, weil man durch das neue Schienennetz oder die U-Bahn soviel von Seiten des Staates zahlen würde. Denn das finanziert sich durch die Jahreskarten, die Werbeeinnahmen auf Plakaten entlang der Bahnstrecke und die sonstigen Fahrpreise.

Und nicht, weil die derzeitigen Politiker und Politikerinnen so viel kosten würden, ja noch nicht einmal, wenn ich die Beamten mitrechne, auch wenn wir von den Obdachlosen in der Politik immer wieder meinen, man solle diese Politiker/innen doch leistungsbezogen bezahlen.

Sondern weil mit einer Staatsverschuldung von 948,6 Milliarden EURO bei einer 10 prozentigen Verzinsung pro Jahr 94,8 Milliarden EURO Zinsen anfallen.

Die Presse: Österreich hat 948,6 Milliarden EURO „echte“ Schulden

Eine Neuverschuldung die uns im heurigen Jahr über die Billionen Marke treiben wird!

Welche dann in weiterer Folge durch Mehrwertsteuer und eben Steuer erst einmal luckriert werden muss.

Weil der Staat Republik Österreich, wenn er nicht einmal die Zinsen mehr bezahlen würde, wohl keinerlei neue Gelder mehr erhält.

Und genau von dort aus geht es dann weiter in die Bereiche:

.) Lebensmittelkosten: Welche sich aus dem Einkaufspreis, der Logistik und der Steuer zusammensetzen

.) Mietpreise: Weil die Vermieter ja selbst wieder sehr hohe Steuern zahlen müssen und letztlich durch die Vermietung doch noch Etwas übrig bleiben sollte

.) Sonstige Einkaufkosten: Weil ja ein jedes Unternehmen die Preise mit Einkaufskosten + Lohnkosten + Privatentnahmen + Steuern kalkulieren muss

.) Niedriger Löhne: Weil bei solch hohen Zinsen ja auch der Einkommsenbezieher mit in den Gesamttopf einzahlen muss.

Positionen in welche die Staatsverschuldung eben über die Steuern einberechnet wird.

Und weil alle Einwohner den Schwerpunkt der Staatsbelastung mittragen müssen, ja auch die Staatsschulden Österreichs, sinkt eben die Kaufkraft der Bevölkerung bei laufend steigenden Preisen.

Weil sich ja die Schuldenhöhe erhöht und damit auch die Zinsenbelastung weiter steigt.

Wer also allen Ernstes danach fragt, warum wir Obdachlosen in der Politik (ODP) die Staatslast durch Rekonstruktion des Kaisertums abstreifen will, es würde sich doch sowieso nur um Staatsschulden handeln, eben Zahlen im Computer, der sollte es doch einmal versuchen bei der nächsten Aufforderung des Finanzamtes oder Gebietskrankenkasse einmal die selbe Antwort geben.

Und er würde merken:

Das diese Institutionen eben diese Forderungen nicht nur für Zahlen im Computer erachten.

Sondern ohne viel darüber nachzudenken für ihr Unternehmen einfach den Konkurs anmelden würden.

Und wer die Meinung vertritt, dass die Staatsschulden doch keinen Einfluss auf unser Leben nehmen würden, der ist glaube ich durch diesen Artikel jetzt eines Besseren belehrt worden. 

Die Realität spricht hier Bände.

Oder seht Ihr das anders?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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2 Antworten zu Steuern senken, gleich?

  1. Wie kommst Du denn bitte auf 946,8 Milliarden EURO Staatsschulden? Und auf 10% Zinsen?

    Die Staatsschulden sollte man übrigens abschaffen. Das Geld dafür kommt ja letztlich von den Zentralbanken, welche ja dem Steuerzahler gehören. Dass hier die Banken als Zwischenhändler fungieren dürfen und die Zinsen kassieren dürfen um die Rendite an die Reichen Einleger weiterleiten zu können, ist reiner Diebstahl. Und es heißt ja: „Du sollst nicht stehlen“

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