Akademie der Nachwuchsjournalisten: Pressefreiheit für ÖSTERREICH

Eigentlich hat es mich ja nicht wirklich gewundert, liebe Freunde, wen nun der Alt-Bundespräsident Heinz Fischer am gestrigen Abend zum Thema „Demokratie 1918: Das System ist nicht unerschütterlich aber fest gebaut“ oder so ähnlich zur Podiumsdiskussion in das Institut der Publizistik und Kommuninaktionswissenschaften eingeladen hat:

Den Ex-Bundespräsidenten Deutschlands Bernhard Gauck.

Denn wo es um das Jahr 1918, um die Deutschösterreicher, manche behaupten ja sogar um die Besatzung Österreichs geht, da darf natürlich Deutschland nicht fehlen.

Und es hat mich auch nicht gewundert, wohin er diesen eingeladen hat.

Denn:

Das das was nunmehr einem geübten freien Journalisten, ja mir, über Monate hinaus gelungen ist zu recherchieren, nämlich das die Dezemberverfassung von 1867 bereits

.) das allgemeine Wahlrecht,
.) das 6 Augenprinzip und
.) die Direkte Demokratie

inkludierte, ist einem Absolventen von der Publizistik bestimmt ein Leichtes festzustellen!

Und einem Absolventen des Juridikums bestimmt auch bekannt!

Die wissen ja wo all die Dokumente, die ich mir erst mühsam zusammensuchen musste, liegen.

Die brauchen nur nachzulesen.

Erstaunlich also, dass man von erstmaliger Demokratie 1918 sprach. Finden Sie nicht?

Das was übrigens Alt-Bundespräsident Heinz Fischer noch nicht ganz klar zu sein scheint, ist das wir Legitimisten die Republik gar nicht ablehnen.

Sie nur im Sinne Schlegels und der französischen Revolution interpretieren.

Friedrich Schlegel: Ästethische und politische Schriften

Ganz im Gegenteil: Von einem Demokratieabbau nach 1918 sprechen.

Die Meinung vertreten, dass wenn sich früher der Kaiser, das Herrenhaus und das Abgeordnetenhaus in einer Frage nicht einig werden konnten, man die drei Vorschläge aufgelistet hätte und das Volk befragte:

Der klassische Volksentscheid.

Es durchaus so war, dass Gesetze durch das Volk mit gestaltet werden konnten.

Ja, man sie durch Petitionen erarbeitete und dann einen Abgeordneten suchte, der das Thema in eines der Häuser einbrachte.

Womit sie wiederum im 6 Augenprinzip und wenn notwendig in einer Volksabstimmung landeten.

Und uns daher die Kritik Heinz Fischers im Bezug auf „keine Demokratie vor 1918“ verschlossen bleibt.

So wie wir auch die eine oder andere Stellungnahme im Bezug auf die Demokratie seinerseits nicht ganz verstehen:

KURIER: Heinz Fischer mobilisiert gegen Ja/Nein-Demokratie

Das was also Heinz Fischer da am gestrigen Tag uns präsentiert, ist für uns von der Akademie der Nachwuchsjournalisten ein historisches Ereignis:

Ein historisches Ereignis, weil es zeigt,

.) das sobald es um das Jahr 1918 geht, Heinz Fischer offensichtlich die Auffassung vertritt, das Deutschland in der österreichischen Demokratie inkludiert sein sollte

.) Er die Behauptung aufstellt, dass mit den Deutschösterreichern die Demokratie gekommen wäre. Was wir Legitimisten uns nur schwer vorstellen, da ja nach unserer Ansicht Adolf Hitler eine Spätfolge der Ablehnung der Deutschösterreicher in St. Germain gewesen wäre.

Und

.) Und wir diesen in keinster Weise für demokratisch erachten.

Denn: Sollte uns das Wikipedia nicht belügen, so hat doch Heinz Fischer Rechtswissenschaften studiert und sollte unserer Meinung nach wohl den Inhalt der Dezemberverfassung kennen:

Wikipedia: Heinz Fischer

Oder: Sehen Sie das anders?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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