Obdachlose in der Politik (ODP): Stellungnahme zum Profil vom 24.9.2017

Profil vom 24.9.2017: Nationalratswahl: Diese Kleinparteien treten auch noch an

Auch wenn ich es mit meinen eigenen Worten etwas anders zusammengefasst hätte, liebe Freunde,so möchte ich doch die am 24.9.2017 im Profil erschienene Charakteristik zu den Obdachlosen in der Politik (ODP) noch einmal zur Grundlage nehmen: Mich dafür bedanken, dass uns jemand einmal analysierte und durchaus zugeben, dass ich die Kritik in manchen Punkten verstehe.

Ja, die Obdachlosen in der Politik (ODP) haben sich das Ziel gesteckt nicht nur den physischen Obdachlosen, sondern auch all den Österreicher/innen an der Armutsgrenze zu helfen.

.) 2.100.000 Österreicher/innen an der Armutsgrenze,
.) 438.000 Arbeitslosen und
.) Klein- und Mittelunternehmer, die keine Privatentnahmen mehr tätigen können.

Die Steuerfairness zwischen Klein- und Mittelunternehmen und Konzernen wieder herzustellen. Und: Für eine Vollbeschäftigung zu sorgen.

Wir finden es allerdings etwas erstaunlich, dass das offensichtlich etwas Aussergewöhnliches zu sein scheint!

Denn bisher dachte ich: Hierfür wäre die Politik (Volksvertretung) da.

Dies also als national zu bezeichnen?

Sind die Obdachlosen in der Politik (ODP): National?

Eher nicht. Eher monarchistisch und patriotisch.

Da wir dies nicht nur aus einem Nationalstolz heraus tun, wie dies offensichtlich das Profil annimmt, sondern so wie es Reinhard Fendrich in seinem Lied „I am from Austria“ besingt für die Pflicht des Politikers/der Politikerin erachten.

Unsere geistige Haltung hierbei allerdings entspricht:

Dem Volksadel von 1848. (Franz Freiherr von Pillersdorf)

Entspricht dem Volksadel, weil wir eben das Staatsgründungsgesetz vom 21.10.1919 ernst nehmen. Dieses weist in Artikel 1 darauf hin, dass sich die Republik in keiner Rechtsnachfolge des Kaisertums befindet:

Die Menschen, die also hier in Armut leben, tun dies in beiden Staaten:

.) Dem Kaiserthum Österreich und
.) der Republik Österreich

Das Problem wäre also gemeinsam zu bewältigen.

Ich hätte es daher nicht als national, sondern vielmehr patriotisch bezeichnet.

Auch wenn es darüber hinaus noch weitere Punkte gibt, die wir aus Blickwinkel der 1867 Verfassung betrachten:

Was die Obdachlosen in der Politik (ODP) in der 1867er Verfassung finden:

So entlehnen wir auch den Wunsch nach Volksentscheiden der 1867er Verfassung. Wenn der Kaiser (heute haben wir als Ersatz den Bundespräsidenten), mit dem Oberhaus (entspricht dem heutigen Nationalrat) und dem Abgeordnetenhaus (entspricht dem heutigen Bundesrat) keinen einstimmigen Beschluss fassen konnte, so wurden die Themen aufgelistet und man fragte das Volk.

Nannte dies VOLKSENTSCHEID.

Und wir sind daher überrascht, dass man seit geraumer Zeit über die Abschaffung des Amtes Bundespräsident oder des Bundesrates diskutiert. Sind und bleiben für:

Das 6 Augenprinzip!

Sind für die Wiedereinführung von Volksentscheiden. Zum Beispiel aktuell: CETA.

Denn:

Den letzten Volksentscheid den wir in Österreich finden war der Entscheid zum Atomkraftwerk Zwentendorf zur Zeit Bruno Kreiskys. Dem man allerdings auch nachsagt, er wäre der letzte Monarch Österreichs gewesen.

Die Presse: Der allerletzte Monarch hiess Bruno Kreisky

Sind die Obdachlosen in der Politik (ODP) für Absolutismus?

Wenn wir also von einem monarchistischen Ansatz sprechen, so meinen wir nicht den Absolutismus eines Franz Josef.

Eines Franz Josef, der eine Dezemberverfassung 1867 sanktionierte.

Sie aber selbst, so wie die heutigen Politiker/innen die Kelsenverfassung, nie lebte.

Sondern die Rückkehr zum Direkt Demokratischen System der 1867er Verfassung.

Oder können Sie mir sagen, wo man die Einhaltung von Artikel 1 der Kelsenverfassung aus dem Jahr 1929 heute sieht?

Artikel 1 der Kelsen-Verfassung aus 1929
Österreich ist eine demokratische Republik. Das Recht geht vom Volke aus.

Die Verfassung aber war damals und ist heute da!

Womit wir zu dem Punkt eu-kritisch kommen wollen.

Sind die Obdachlosen in der Politik (ODP): EU-kritisch?

Eigentlich nicht.  Wir schauen nur darauf, dass diese EU überhaupt funktionieren kann.

Und sind dafür, dass unsere Politiker/innen Österreich in der EU vertreten und nicht die EU in Österreich.

Denn: Der Reformvertrag von 2008 sichert die Entscheidungen in den Nationalstaaten. Und um für Österreich da zu sein, dafür werden sie bezahlt!

Vertreten weiters die Auffassung, dass die „immerwährende Neutralität“ in der EU immer weiter ausgehöhlt wird, beharren also auf das Wort „immerwährend“ und schlagen die Schaffung einer neutralen Zone zwischen der NATO (Linie Berlin) und Russland vor. Das „Osteuropäische Kerneuropa“ in Form der ehemaligen Pillersdorf, heutigen Visegrad Staaten. Ein Staatenbund im Staatenbund. Ein weiterer Staatenbund innerhalb der EU.

Vertreten die Auffassung, dass die EU vom Menschen her gestaltet werden sollte ( also einer denkt, zwei denken mehr und alle miteinander finden die Lösung), also Direkt Demokratisch und wir glauben daran, dass wenn wir derzeit die Abgeordneten in Brüssel nach den Problemen in Haskovo fragen würden, (man könnte übrigens auch Wien sagen) immerhin der ehemaligen heimlichen Hauptstadt Bulgariens, denn dort lag in der Zeit des Schiwkow Kommunismus der Militärflughafen, die EU-Abgeordneten wahrscheinlich nur google map aufmachen würden.

Anders, wenn ich die Menschen auf dem Bazar in Haskovo nach ihren Problemen befrage. Die deren Probleme zweifelsfrei kennen. 

Und gehen daher davon aus, dass der Aufbau einer EU, um die Verwaltungseinheiten übersichtlich zu verwalten, nur im Rahmen von Nationalstaaten vor sich gehen kann.

Lehnen eine jede Form von neuer Armut in der EU ab:

Die Obdachlosen in der Politik (ODP) fordern:

Keine neue Armut in Europa

Sind aber der Meinung, dass die Armut in Europa extrem gestiegen ist.

Als wir 2011 hiergegen demonstrieren wollten uns damals mit der österreichischen Bürgerpartei zusammentaten, hat man uns allerdings angeblich von rechtsextremer Seite unterlaufen.

NEWS: Anti-EU-Demo in Wien abgesagt

Uns gezwungen die Demo abzusagen.

So das letztendlich die Armut einfach weiter wuchs.

Oder man hat uns, so wie die Demos am Stephansplatz und am Ballhausplatz aus dem Jahr 2008, die wir gemeinsam mit RettÖ bestritten, nachgesagt:

Das sind Spinner. Nun ja.

Wien-konkret: RettÖ-Demo zu gunsten einer Volksabstimmung zum Reformvertrag

Die Grundlage für unsere Bemühungen aber, war jedes Mal die christliche Demut:

Mt 25,45
Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan.

Womit wir zum letzten Thema: „Sind die Obdachlosen in der Politik (ODP) christlich prägend?“ kommen wollen.

Sind die Obdachlosen in der Politik (ODP): Christlich prägend?

Nein. Wir leben nur bewusst unseren Glauben.

Erstaunlich eigentlich, wenn man uns vorhält, dass wir mit Petitionen wie „Das Kreuz muss bleiben“, oder „Stoppt das Nikolausverbot“ die Gesellschaft christlich-prägen würden.

Man uns unseren Glauben trotz der allgemeinen Menschenrechtscharta 1948 der Vereinten Nationen, trotz Artikel 18, also einschränken will.

Amnesty International: Alle 30 Artikel der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte

Man uns erklärt, dass wir christlich prägend wären, wenn wir in der Öffentlichkeit unseren Glauben präsentieren.

Man uns dies vorhält, obwohl genau das uns die Menschenrechtscharta 1948 zugesteht.

Wir darauf hinweisen müssen:

.) Der Nikolaus gehört zu unserem Glauben.
.) Die Kreuze in den Schulklassen gehören zu unserem Glauben.
.) Das Weihnachtsfest gehört zu unserem Glauben.

Und die Evangelisation, die gehört auch zu unserem Glauben!

Mk 16,15
Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.

Das man uns dies aber untersagen will, dass gehört in den Bereich der Verletzung der Menschenrechte!

Und daher machen wir uns gerade wieder einmal für den

Marsch für Jesus,
Samstag, den 30.9.2017, 12 Uhr in Klagenfurt
Marsch für Jesus 2017

bereit!

Womit sich auch wieder der Bogen zu unserem monarchistischen Ansatz schliesst.

Öffnet die Tore dem König der Welt

Joh 18,37
Da sprach Pilatus zu ihm: So bist du dennoch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es: Ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich die Wahrheit bezeuge. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme.

Zusammenfassung

Wenn man uns daher als national bezeichnet, so sagen wir:
Nein, patriotisch monarchistisch.

Wenn man uns als christlich-prägend deklariert, so sagen wir:
Nein, christlich lebend.

Und: Wenn man uns als EU-kritisch bezeichnet, so sagen wir:
Nein, EU-reformierend.

Ansonsten aber geben wir dem Profil Recht!

Sie nicht?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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